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Einführung in die Physiologie des Menschen

  • Authors
  • Hermann Rein
  • Max Schneider

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-XII
  2. Die sog. vegetative Physiologie

    1. Hermann Rein, Max Schneider
      Pages 1-53
    2. Hermann Rein, Max Schneider
      Pages 53-145
    3. Hermann Rein, Max Schneider
      Pages 146-172
    4. Hermann Rein, Max Schneider
      Pages 173-183
    5. Hermann Rein, Max Schneider
      Pages 184-197
    6. Hermann Rein, Max Schneider
      Pages 197-227
    7. Hermann Rein, Max Schneider
      Pages 227-263
    8. Hermann Rein, Max Schneider
      Pages 263-294
    9. Hermann Rein, Max Schneider
      Pages 294-343
  3. Die sog. animalische Physiologie

    1. Hermann Rein, Max Schneider
      Pages 381-409
    2. Hermann Rein, Max Schneider
      Pages 409-432
    3. Hermann Rein, Max Schneider
      Pages 432-444
    4. Hermann Rein, Max Schneider
      Pages 444-479
    5. Hermann Rein, Max Schneider
      Pages 479-495
    6. Hermann Rein, Max Schneider
      Pages 495-500
    7. Hermann Rein, Max Schneider
      Pages 500-543
  4. Die Physiologie der Sinnesorgane

    1. Hermann Rein, Max Schneider
      Pages 544-553
    2. Hermann Rein, Max Schneider
      Pages 553-572
    3. Hermann Rein, Max Schneider
      Pages 572-574
    4. Hermann Rein, Max Schneider
      Pages 575-578
    5. Hermann Rein, Max Schneider
      Pages 578-612
    6. Hermann Rein, Max Schneider
      Pages 612-659
  5. Back Matter
    Pages 660-685

About this book

Introduction

anderer Schicksalsweg bevorzugt wird. Hormone wirken also ähnlich wie der Raugiermeister auf einem Verschiebebahnhof (GRAB). Um die Funktion der einzelnen DrU8en zu erkennen, gibt es eine Reihe bewährter Wege. Nach operativer Entfernung werden die Ausfallser­ scheinungen beobachtet. Unter Umständen bietet die Natur (namentlich am Menschen, an dem ja operative Entfernungen zu Forschungszwecken ausgeschlossen sind) gleiche Experimente dar durch angeborenes Fehlen oder krankhafte Rückbildung einzelner Hormondrüsen. In den meisten Fällen läßt das Schwinden der Ausfallserscheinungen bei Zufuhr der lebendfrischen Drüsensubstanz durch Verfütterung oder Einspritzung von Extrakten bindende Schlüsse über die Funktion des fehlenden Organes zu. Auf diese Weise läßt sich schließlich auch ermitteln, welche chemischen Individuen in der Drüsensubstanz die eigentlichen Wirkstoffe sind. Diese Einsicht ist stets das Ziel der Forschung. Vermittelt sie doch nicht bloß Verständnis für die Abkunft der Wirkstoffe von anderen körpereigenen Substanzen und damit unter Umständen Möglichkeiten einer wirksamen "biologischen" Bekämpfung hormonaler Unter- und Überfunktionen auf indirektem Wege, sondern vor allem die Möglichkeit der künstlichen che­ mischen Synthese. Letztere macht den Arzt unabhängig von den meist kostspieligen Organpräparaten. Neben der dosierten Darreichung spielen eine große Rolle die Trans­ plantationsversuche. Sie sind von besonderem Wert dann, wenn Ent­ scheidungen darüber getroffen werden sollen, inwieweit nervöse Einflüsse die Hormonbildung oder -ausschüttung eines Organs beeinflussen. Wie die Bluttransfusion ist die wirklich erfolgreiche Drüsenüberpflanzung nur zwischen ganz bestimmten Individuen möglich. Eine Transplantation lebenswichtiger Drüsen zwischen Tier und Mensch ist somit ausgeschlossen.

Keywords

Atmung Bekämpfung Ernährung Forschung Funktion Fütterung Hormon Hormondrüsen Kreislauf Physiologie Samen Sinnesphysiologie Transplantation Verständnis Wirkstoffe

Editors and affiliations

  • Max Schneider
    • 1
  1. 1.Instituts für Normale und Pathologische PhysiologieUniversität KölnKölnDeutschland

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-662-28813-9
  • Copyright Information Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1956
  • Publisher Name Springer, Berlin, Heidelberg
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-662-27326-5
  • Online ISBN 978-3-662-28813-9
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