Vergiftungen

Erkennung, Verhütung und Behandlung

  • Editors
  • R. Frey
  • M. Halmágyi
  • K. Lang
  • P. Oettel

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-XX
  2. Chemische und toxikologische Grundlagen

  3. Klinische Erfahrungen bei Erwachsenen

    1. Front Matter
      Pages 9-9
    2. E. Racenberg, P. Maivald
      Pages 34-39
    3. H. Frisius, K. Ibe, P. Bethke, H. Schneider
      Pages 45-45
    4. F. W. Ahnefeld, R. Droh, M. Halmágyi, U. Wiebecke, H. Nolte
      Pages 46-50

About this book

Introduction

Die Erkennung, Verhütung und Behandlung von Vergiftungen hat in den letzten Jahren durch die Zusammenarbeit der Grundlagenforschung (Toxikologie, Pharmakologie, Physiologie) mit der Klinik (Innere Medizin, Pädiatrie, Anaesthesiologie, Intensivtherapie) neue, bisher nicht für möglich gehaltene Dimensionen gewonnen. Selbst die nach früherer Auffassung mehrfach "tödliche" Dosis kann heute folgenlos überlebt werden, wenn die Patienten unter sachgemäßer Betreuung in die Klinik transportiert und dort durch ein Team von Experten auf der Intensivtherapiestation behandelt werden. Die Einrichtung eines Netzes von kombinierten Entgiftungszen­ tralen und Auskunftsstellen in den großen Ballungszentren hat sich in allen Kulturländern bewährt. Die erste ganz diesen Problemen gewidmete Experten-Tagung des deutschen Sprachgebietes fand im Oktober 1968 in Mainz statt. Der vor­ liegende Bericht bringt eine Kurzfassung des toxikologischen Teiles (dieser erschien ausführlich im "Archiv für Toxikologie" unter der Schriftleitung des Würzburger Toxikalogen Professor HENSCHLER) und eine ausführliche Fassung des klinischen Teiles der Tagung. Allen Beteiligten gebührt Dank für ihre wertvolle Hilfe und die zahl­ reichen Anregungen, vor allem dem Bundesgesundheitsministerium und dem Bundesgesundheitsamt, ohne deren tatkräftige Unterstützung dieser Band nicht hätte erscheinen können. Mainz, April 1969 Die Herausgeber Begrüßungen Eröffnungsrede von RoY GouLDING, Präsident der Europäischen Vereinigung der Entgiftungszentralen Bis vor kurzem wurdenVergiftungennur als unwesentlicher Bestandteil der klinischen Medizin angesehen. Stattdessen wurde die Toxikologie auf einen kleinen Teil der medizinischen Rechtswissenschaft beschränkt. In der Vergangenheit war dies verständlich: Cleopatra drückte eine Schlange an sich und nahm sich so das Leben und die Borgias in Italien sollen viele ihrer Zeitgenossen durch Gift beseitigt haben.

Keywords

Anästhesiologie Diagnose Gesundheit Intensivpflege Intensivtherapie Klinik Medizin Pflege Pharmakologie Physiologie Pädiatrie Therapie Toxikologie Wiederbelebung innere Medizin

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-662-13370-5
  • Copyright Information Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1970
  • Publisher Name Springer, Berlin, Heidelberg
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-540-04765-0
  • Online ISBN 978-3-662-13370-5
  • Series Print ISSN 0171-1814
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