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Kongenitale Störungen des Wasser- und Elektrolythaushaltes

Symposium Kassel-Wilhelmshöhe, 23./24. Februar 1961

  • H. Hungerland
  • J. Brodehl

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-VIII
  2. A. Pasternack
    Pages 1-11
  3. F. Linneweh, K.-H. Jarausch
    Pages 27-44
  4. G. Stalder
    Pages 45-52
  5. Heinrich Rodeck
    Pages 73-92
  6. W. Swoboda
    Pages 93-107
  7. O. Hövels, U. Stephan
    Pages 108-128
  8. E. M. Duyck, C. L. J. Vink, H. van Gelderen, G. M. H. Veeneklaas
    Pages 129-143
  9. W. Hagge
    Pages 160-169
  10. Back Matter
    Pages 170-211

About this book

Introduction

Von H. HUNGERLAND Meine sehr verehrten Damen und Herren, Lassen Sie mich Sie alle, die Sie zu unserem Symposium über Fragen des Elektrolyt- und Wasserhaushaltes hier nach Kassel gekommen sind, sehr herzlich begrüßen. Das gewählte Thema führt zwangsläufig dazu, daß der Pädiatrie ein verhältnismäßig breiter Raum eingeräumt worden ist. Aber das ist für mich nicht bestim­ mend gewesen. Die kongenitalen Störungen, so meine ich, stellen für den Kli­ niker ein Experiment dar, bei dem die Versuchsbedingungen oft sehr eng begrenzt und grobe Eingriffe in den Organismus vermie­ den werden. Über das Experiment in der Physiologie hat sich der Physiologe JOHANNES MüLLER gelegentlich geäußert, und er hat dem Sinne nach einmal gesagt, daß man die Natur in der verschie­ densten Weise quälen könne, sie würde immer in ihrer Qual eine Antwort geben. Er wollte damit die unsinnigen Experimente tadeln, die uns nur wenig sagen können, und er schloß: "Nichts ist schwieriger, als das gültige physiologische Experiment." Bei den kongenitalen Störungen, so glaube ich, scheint ein sol­ ches Experiment vorzuliegen, ein, wie wir auch sagen könnten, natürliches Experiment. Freilich ist diese Ausdrucksweise wohl nicht ganz richtig; denn wenn wir in dem Gehirn des Menschen eine natürliche Einrichtung sehen, und wenn wir das Entstehen einer Idee, die nur einem solchen Gehirn entspringen kann, als einen natürlichen Vorgang betrach­ ten, dann muß auch ein vom Menschen erdachtes Experiment folgerichtig als natürliches Experiment bezeichnet werden, und insofern kann man unseren Physiologen sicher nie einen Vorwurf machen.

Keywords

Biochemie Chemie Diabetes Klinik Niere Physiologie Pädiatrie Untersuchung

Editors and affiliations

  • H. Hungerland
    • 1
  • J. Brodehl
    • 1
  1. 1.Univ.-KinderklinikBonnDeutschland

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-662-12178-8
  • Copyright Information Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1962
  • Publisher Name Springer, Berlin, Heidelberg
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-540-02865-9
  • Online ISBN 978-3-662-12178-8
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