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Diagnostische Entscheidungen in der Neurologie

  • Klaus Poeck

Part of the Kliniktaschenbücher book series (KTB)

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-X
  2. Klaus Poeck
    Pages 1-5
  3. Klaus Poeck
    Pages 9-11
  4. Klaus Poeck
    Pages 12-16
  5. Klaus Poeck
    Pages 17-20
  6. Klaus Poeck
    Pages 21-28
  7. Klaus Poeck
    Pages 29-38
  8. Klaus Poeck
    Pages 39-45
  9. Klaus Poeck
    Pages 46-49
  10. Klaus Poeck
    Pages 50-54
  11. Klaus Poeck
    Pages 55-57
  12. Klaus Poeck
    Pages 62-65
  13. Klaus Poeck
    Pages 66-71
  14. Klaus Poeck
    Pages 72-77
  15. Klaus Poeck
    Pages 78-82
  16. Klaus Poeck
    Pages 83-90
  17. Klaus Poeck
    Pages 91-96
  18. Klaus Poeck
    Pages 97-102
  19. Klaus Poeck
    Pages 107-111
  20. Klaus Poeck
    Pages 118-120
  21. Klaus Poeck
    Pages 126-130
  22. Klaus Poeck
    Pages 131-136
  23. Klaus Poeck
    Pages 137-141
  24. Klaus Poeck
    Pages 142-146
  25. Klaus Poeck
    Pages 147-150
  26. Klaus Poeck
    Pages 151-155
  27. Klaus Poeck
    Pages 161-165
  28. Klaus Poeck
    Pages 166-171
  29. Klaus Poeck
    Pages 172-177
  30. Klaus Poeck
    Pages 178-183
  31. Klaus Poeck
    Pages 184-189
  32. Klaus Poeck
    Pages 190-198
  33. Klaus Poeck
    Pages 199-206
  34. Klaus Poeck
    Pages 207-209
  35. Klaus Poeck
    Pages 210-216
  36. Klaus Poeck
    Pages 217-223
  37. Back Matter
    Pages 225-230

About this book

Introduction

Die Einführung neuer technischer Verfahren, mit denen die Lokalisa­ tion von Läsionen und Funktionsstörungen im peripheren oder zen­ tralen Nervensystem möglich wurde, ist für den Diagnostiker von unschätzbarem Nutzen gewesen. Man kann aber nicht übersehen, daß die unkritische Anwendung dieser Hilfsmethoden viele falsch positive Befunde hervorbringt, die unnötige weitere und oft auch invasive technische Untersuchungen zur Folge haben. Diese wiederum führen dann zu überflüssigen medikamentösen und manchmal sogar operati­ ven Behandlungsverfahren und können dem Patienten ein ungerecht­ fertigtes Krankheitsgefühl geben. Natürlich kann man das Rad nicht rückwärts drehen und Medizin, insbesondere Diagnostik, auf intuitiver Basis, mehr künstlerisch als wissenschaftlich betreiben. Man soll aber nicht aus den Augen verlie­ ren, daß die Beschwerden und Symptome unserer Patienten sich aus objektiven und subjektiven Elementen zusammensetzen. Jeder Arzt, der seinen Beruf lange genug ausgeübt hat, wird wissen, daß nicht nur objektive Zeichen in charakteristischen Kombinationen auftreten, sondern daß ebenso die Beschwerden der Patienten in einer recht stereotypen Weise geschildert werden. Krankheiten haben ihre Geschichte(n), und man muß diese Geschichten genauso sorgfältig erlernen wie die objektiven Symptome bei der körperlichen Untersu­ chung und bei den diagnostischen Hilfsmethoden. Wenn ein Befund aus einer Zusatzuntersuchung nicht mit der Krankengeschichte des Patienten übereinstimmt, sollten wir die diagnostische Bedeutung des Zusatzbefundes in Frage stellen. Die Kunst des Diagnostikers besteht also zu einem sehr großen Teil darin, aufmerksam der Geschichte zuzuhören, die ihm der Patient berichtet. Dies ist kein passives Zuhören.

Keywords

Befunde Behandlung Diagnostik Medizin Nervensystem Neurologie Untersuchung

Authors and affiliations

  • Klaus Poeck
    • 1
  1. 1.Vorstand der Abteilung NeurologieMedizinische Fakultät der Technischen Hochschule AachenAachenDeutschland

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-662-06601-0
  • Copyright Information Springer Berlin Heidelberg 1986
  • Publisher Name Springer, Berlin, Heidelberg
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-540-16397-8
  • Online ISBN 978-3-662-06601-0
  • Series Print ISSN 0172-777X
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