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Reduktiver Individualismus

Zum Programm und zur Rechtfertigung einer sozialtheoretischen Grundposition

  • Jens Greve

Part of the Studien zum Weber-Paradigma book series (SZWP)

About this book

Introduction

Ziel dieses Buches ist die Formulierung und Rechtfertigung einer sozialtheoretischen Grundposition, die hier im Anschluss an eine Formulierung von Max Weber als reduktiver Individualismus bezeichnet wird. Diese Position besteht darin, „Arten des menschlichen Zusammenhandelns […] auf »verständliches« Handeln und das heißt ausnahmslos: auf Handeln der beteiligten Einzelmenschen, zu reduzieren.“ Ein solches Programm steht im Widerspruch nicht nur zur holistischen Perspektive in der Tradition Emile Durkheims, sondern auch zur Systemtheorie, zu Ansätzen, welche kollektive Praktiken als sinn- und handlungsgenerierend verstehen, sowie zu einer wirkmächtigen Spielart des Individualismus selbst, dem Strukturindividualismus. All diesen Positionen gegenüber lässt sich der reduktive Individualismus als überzeugende Alternative ausweisen.

 

Der Inhalt

 

·        Emergenz und die Kritik des nicht-reduktionistischen Individualismus

·        Das Makro-Mikro-Makro-Modell und die Ontologie sozialer Sachverhalte

·        Nicht-intendierte Effekte und soziale Eigendynamiken

·        Praxis und Zuschreibung

·        Relationaler und reduktiver Individualismus

 

 

Die Zielgruppen

·                 Dozierende und Studierende der Soziologie

·                 SoziologInnen

·                 KulturwissenschaftlerInnen

 

Der Autor

PD Dr. Jens Greve lehrt an der Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld.

Keywords

Individualismus Sozialer Wandel Soziologische Theorie

Authors and affiliations

  • Jens Greve
    • 1
  1. 1.Universität BielefeldBielefeldGermany

Bibliographic information

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