Dezentralisierung in Japan

Politische Autonomie und Partizipation auf Gemeindeebene

  • Momoyo Hüstebeck

Part of the Ostasien im 21. Jahrhundert book series (OSTAS)

About this book

Introduction

Die ab der Jahrtausendwende von der japanischen Regierung implementierten Dezentralisierungsmaßnahmen bildeten den Grundpfeiler für eine substanzielle Neugestaltung des zentralistischen Staatssystems. Die Devolution umfasste als Zielparameter sowohl eine effizientere kommunale Selbstverwaltung als auch eine Ausweitung der lokalen Bürgermitbestimmung. Die Autorin trägt dem dadurch angestoßenen lokalen politischen Wandel im besonderen Maße Rechnung, indem sie den Dezentralisierungsoutput auf der Gemeindeebene in den Untersuchungsfokus stellt. Anhand zweier empirischer kommunaler Fallstudien wird der politische Autonomie- und Partizipationszuwachs analysiert. Die Untersuchung stützt sich zudem auf eine Fülle von japanischer Fachliteratur und Experteninterviews, die zuvor nicht von der westlichen Forschung erschlossen wurden. Eines der zentralen Ergebnisse der Studie ist, dass die nationalen Dezentralisierungspolitiken mittelbar die Kommunen zu wachsender politischer Autonomie und Partizipation veranlasst haben.

Der Inhalt

  • Devolution, fiskalische und politische Dezentralisierung
  • Reformen in Japan seit 2000
  • Kommunale Selbstverwaltung
  • Politische Partizipation

Die Zielgruppen

  • Dozierende und Studierende der vergleichenden Politikwissenschaft sowie der sozialwissenschaftlichen Japanforschung
  • Fachleute aus der kommunalen Praxis

Die Autorin

Momoyo Hüstebeck leitet eine Nachwuchsgruppe zu politischen Innovationen an der IN-EAST School of Advanced Studies der Universität Duisburg-Essen.

Keywords

Devolution Dezentralisierung Local Governance Politische Partizipation Politisches System Japans

Authors and affiliations

  • Momoyo Hüstebeck
    • 1
  1. 1.IN-EAST School of Advanced Studies SG 163Universität Duisburg-EssenDuisburgGermany

Bibliographic information