Table of contents

About this book

Introduction

Dieser Essay stellt sich einem doppelten Anspruch: Zum einen soll – kurz und knapp – in die Erkenntnistheorie des Konstruktivismus eingeführt werden, die in den verschiedensten Disziplinen (Medien- und Kommunikationswissenschaft, Soziologie etc.) für Aufsehen gesorgt hat. Zum anderen gilt es zu zeigen, in welcher Weise die Kernaussagen und Prämissen des Konstruktivismus (Abschied von der Idee absoluter Wahrheitserkenntnis, Orientierung am „Beobachter“ bzw. dem Erkennenden, Akzeptanz der Pluralität von Wirklichkeitskonstruktionen etc.) für die medienethischen Debatten folgenreich sind. Deutlich wird, dass die konstruktivistischen Einsichten zu einer grundsätzlichen Skepsis inspirieren und eine radikale Verantwortungsethik begründbar machen. Jeder ist, so das hier entfaltete Argument, für seine Wirklichkeitskonstruktion verantwortlich.

Der Inhalt

- Varianten des Konstruktivismus

- Ethische Schlussfolgerungen: allgemeine Reflexionen und Anregungen

- Kritik und Kontroversen: Debatten in der Medien- und Kommunikationswissenschaft

- Medienethische Ausarbeitungen und Anwendungsversuche

- Fazit: Die Stärke und die Schwäche einer konstruktivistischen Medienethik

Die Zielgruppen

- Dozierende und Studierende der Kommunikations- und Medienwissenschaft

Der Autor
Dr. Bernhard Pörksen ist Professor für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen.

Keywords

Erkenntnistheorie Ethik Konstruktivismus Medienethik

Authors and affiliations

  • Bernhard Pörksen
    • 1
  1. 1.Universität Tübingen MedienwissenschaftTübingenGermany

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-658-04004-8
  • Copyright Information Springer Fachmedien Wiesbaden 2014
  • Publisher Name Springer VS, Wiesbaden
  • eBook Packages Humanities, Social Science (German Language)
  • Print ISBN 978-3-658-04003-1
  • Online ISBN 978-3-658-04004-8
  • Series Print ISSN 2197-6708
  • Series Online ISSN 2197-6716
  • About this book
Industry Sectors
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