Advertisement

Erinnerungsorte der extremen Rechten

  • Martin Langebach
  • Michael Sturm

Part of the Edition Rechtsextremismus book series (EDRECHT)

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-6
  2. Martin Langebach, Michael Sturm
    Pages 7-16
  3. Michael Sturm
    Pages 17-60
  4. Karl Banghard
    Pages 61-77
  5. Dana Schlegelmilch, Jan Raabe
    Pages 79-99
  6. Volker Weiß
    Pages 101-120
  7. Harriet Scharnberg
    Pages 121-138
  8. Jörg Kronauer
    Pages 139-156
  9. Karsten Wilke
    Pages 157-175
  10. Christoph Schulze
    Pages 177-196
  11. Martin Clemens Winter
    Pages 197-212
  12. Martin Langebach
    Pages 213-243
  13. Maica Vierkant
    Pages 265-285
  14. Dagmar Lieske
    Pages 287-300
  15. Back Matter
    Pages 301-303

About this book

Introduction

Geschichtspolitik ist für die extreme Rechte von zentraler Bedeutung. Das spiegelt sich in ihren Publikationen ebenso wie bei ihren Aufmärschen mit historischen Bezügen. Das kollektive Gedächtnis der extremen Rechten ist durch ein Repertoire an Mythen, Bildern und Erzählungen geprägt, die in Anlehnung an Pierre Nora als „Erinnerungsorte“ begriffen werden können. Diese beziehen sich nicht nur auf geografische Orte, sondern auch auf Ereignisse, Artefakte oder Ideen. Erinnerungsorte erfüllen für dieses politische Spektrum eine wichtige sinnstiftende Funktion: Sie sollen dessen nationalistische und ethnozentrisch-rassistische Gemeinschaftsentwürfe legitimieren.
Quellennah skizzieren die Autorinnen und Autoren ausgewählte Erinnerungsorte, analysieren deren symbolische Aufladung, dekonstruieren die daran geknüpften Mythen und fragen nach der strategischen Bedeutung für extrem rechte Politikkonzepte.

Der Inhalt
- Der Gebrauch von Geschichte durch die extreme Rechte
- 8. Mai 1945
- ›Germanische‹ Erinnerungsorte
- Die Wewelsburg und die ›Schwarze Sonne‹
- Die ›Konservative Revolution‹ u.a.

Die Zielgruppen
Dozierende und Studierende der Politikwissenschaft, Geschichte und Sozialwissenschaften

Die Herausgeber
Martin Langebach, Soziologe und Sozialpädagoge, ist als Referent bei der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) tätig.
Michael Sturm, Historiker, ist pädagogisch-wissenschaftlicher
Mitarbeiter im Geschichtsort Villa ten Hompel der Stadt Münster und Mitarbeiter der Mobilen Beratung im Regierungsbezirk Münster. Gegen Rechtsextremismus, für Demokratie (mobim).

Keywords

Geschichtskultur Rechtsextremismus Zeitgeschichte

Editors and affiliations

  • Martin Langebach
    • 1
  • Michael Sturm
    • 2
  1. 1.Fachbereich Sozial- und KulturwissenschaFachhochschule DüsseldorfDüsseldorfGermany
  2. 2.Geschichtsort Villa ten HompelMünsterGermany

Bibliographic information