Das italienische Zivilrecht in der Verfassungswirklichkeit

unter besonderer Berücksichtigung des europäischen Rechtsquellensystems

  • Pietro Perlingieri
  • Luca Di Nella

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-XLIX
  2. Recht und Politik, Methoden und Schulen

  3. Einheitlichkeit der Rechtsordnung und Pluralität der Rechtsquellen

  4. Systematische und axiologische Auslegung

  5. Subjektive Rechtspositionen und Rechtsverhältnis

    1. Front Matter
      Pages 561-561

About this book

Introduction

Dieser Band legt in klarer und gleichzeitig problembezogener Form die italienischen Zivilrechtsinstitute dar. Es sollen damit einem größeren Publikum Ideen und Lösungen zur Rolle, zu den Inhalten und zu den Techniken des Zivilrechts vorgestellt werden. Das Werk stellt eine „Neudeutung“ der Begriffe und Institute dar, im Hinblick auf ihre Anpassung an und Funktionalisierung für die Hierarchie der Werte, welche die „Verfassungslegalität“ im Bereich eines einheitlichen und systematischen Verständnisses der Rechtsordnung kennzeichnen. Es ist der Versuch einer Synthese zwischen didaktischer Erfahrung und Jahren der Forschung, in der Überzeugung der Notwendigkeit sowohl eines engen Austausches zwischen Forschung und Lehre als auch einer Verbindung zwischen wissenschaftlicher Produktion und Rechtspraxis. Diese Ausgabe ist um Vertiefungen zur Quellen- und Auslegungstheorie - vor allem durch den Einfluss des Gemeinschaftsrechts, der Marktproblematiken und des Schutzes des schwachen Vertragspartners - erweitert worden. Es soll gezeigt werden, dass trotz des Pluralismus des italienisch-europäischen Quellensystems das geltende Zivilrecht Ausdruck einer einheitlichen Ordnung ist, die trotz allem durch die Zentralität der von den Grundwerten der Verfassung geleiteten Legalität gekennzeichnet ist. Aus dem monistischen Verständnis der Ordnung als Synthese und Integration von untereinander stark gegliederten Vorschriften und Prinzipien entsteht eine neue Rechtserfahrung, die ihre Einheit im Anwendungsmoment findet, wenn der Ausleger berufen ist - im Quellenpluralismus, unter Wahrung der Quellenhierarchie und in Kontrolle der richtigen Anwendung der Zuständigkeit und der Subsidiarität - die adäquate Regelung für den konkreten Fall, die „Ordnung des konkreten Falls“ (die nur eine einzige sein kann), zu finden. 

Keywords

Auslegung Europäisches Recht Italienisches Verfassungsrecht Italienisches Zivilrecht Rechtstheorie

Authors and affiliations

  • Pietro Perlingieri
    • 1
  1. 1.Edizioni Scientifiche Italiane spaUniversità degli Studi del SannioNapoliItaly

Editors and affiliations

  • Luca Di Nella
    • 1
  1. 1.Dipartimento di EconomiaUniversità degli Studi di ParmaParmaItaly

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-642-30152-0
  • Copyright Information Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2017
  • Publisher Name Springer, Berlin, Heidelberg
  • eBook Packages Social Science and Law (German Language)
  • Print ISBN 978-3-642-30151-3
  • Online ISBN 978-3-642-30152-0
  • About this book