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Angstzonen

Rechtsdominierte Orte aus medialer und lokaler Perspektive

  • Authors
  • Uta Döring

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-12
  2. Untersuchungsgegenstand, Forschungsstand, Methoden der Untersuchung

    1. Front Matter
      Pages 13-18
  3. „National befreite Zonen“ und „Angstzonen“ aus medialer Perspektive

  4. Angstzonen aus lokaler Perspektive

  5. Die interaktive Dimension der Konstituierung von „Angstzonen“

  6. Zusammenfassung der zentralen Forschungsergebnisse

  7. Back Matter
    Pages 275-307

About this book

Introduction

Der Begriff "national befreite Zone" wurde zum "Unwort des Jahres 2000" gewählt, nachdem durch Medienberichte der Eindruck entstanden war, in manchen ostdeutschen Regionen kontrollierten rechtsextreme Gruppierungen das öffentliche Leben und Ausländer oder Punker würden systematisch von der Nutzung bestimmter Orte ausgeschlossen. Die vorliegende Studie rekonstruiert diese öffentliche Debatte von ihren Anfängen in der rechtsextremen Strategiedebatte der frühen 1990er Jahre bis heute und analysiert die Erscheinungsformen rechtsextremer Dominanz an öffentlichen Orten im städtischen Raum sowie die Reaktion der lokalen Akteure darauf in vier ostdeutschen Städten zwischen 2002-2004. Mittels Feldbeobachtungen und Interviews mit Lokalpolitikern, Polizisten, Sozialarbeitern, Mitgliedern von zivilgesellschaftlichen Gruppen, potenziellen Opfern und Angehörigen der rechten Szene wird das Auftreten rechter Gesellungen seit den frühen 1990er Jahren beschrieben.

Keywords

Ausländer Gewalt Nation Neonazis Opfer Zivilgesellschaft

Bibliographic information