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Armee in der Demokratie

Zum Verhältnis von zivilen und militärischen Prinzipien

  • Editors
  • Ulrich vom Hagen

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-6
  2. Einleitung

    1. Front Matter
      Pages 7-7
    2. Ulrich vom Hagen
      Pages 9-27
  3. Gesellschaft / Krieg

    1. Front Matter
      Pages 29-29
  4. Krieg / Militär

  5. Militär / Gesellschaft

  6. Back Matter
    Pages 242-243

About this book

Introduction

Innerhalb der Militärsoziologie besteht der kleinste gemeinsame Nenner in der Feststellung, dass die Herrschafts- und Ordnungsvorstellungen des Militärs von denen ziviler Gesellschaften mehr oder weniger abweichen.
Diese Spannung macht das „Militär“ als Dimension sozialwissenschaftlicher Betrachtung der sozialen Welt so interessant. Die Frage der Vereinbarkeit oder Unvereinbarkeit des Gleichheits- und Freiheitspostulats der Demokratie mit militärischen Prinzipien besitzt weitreichende Implikationen für die jeweiligen Gemeinwesen, denn unterschiedliche Demokratiemodelle schreiben dem Militär unterschiedliche Rollen und Funktionen zu. Die für die Ausübung der physischen Gewalt des Staates konzentrierten militärischen Kräfte setzen in Demokratien die symbolische Anerkennung und gesellschaftliche Legitimität der Existenz der Streitkräfte voraus. Da nicht nur das Militär in einer Wechselbeziehung zum Phänomen des Krieges steht, sondern auch die zivile Gesellschaft Verantwortungsträger und Opfer von Kriegen ist, gilt es den Blickwinkel der herkömmlichen Militärsoziologie um diese kriegssoziologischen Aspekte zu erweitern.

Keywords

Demokratie Demokratiemodell Gewalt Krieg Legitimität Militär Militärsoziologie Staat

Bibliographic information