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Dem Feminismus eine politische Heimat - der Linken die Hälfte der Welt

Die politische Verortung des Feminismus

  • Ursula G. T. Müller

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-1
  2. Über die Anfänge der Frauenbewegungen, ihre Herkunftsorganisationen, Ziele und Theorien – Ein Lesebuch

  3. Über die Un-/Verträglichkeit von Neoliberalismus und Feminismus – Ein Handbuch

  4. Über Sexismus in linken Organisationen und Wege zu seiner Überwindung – Ein Traumbuch und ein Kursbuch

  5. Back Matter
    Pages 19-19

About this book

Introduction

Nicht der Feminismus muss politischer werden, vielmehr muss ​linke Politik Feminismus integrieren. Dies ist das Ergebnis einer Analyse der Anfangsphase der Frauenbewegungen von der Französischen Revolution bis zu den Runden Tischen der DDR. Ausführlich wird dabei auf frühe theoretische feministische Beiträge zur Hausarbeit, Bevölkerungspolitik und weiblichen Sexualität eingegangen. Im Hauptteil ordnet Ursula G. T. Müller Frauenpolitik und queer-feministische Theorie in neoliberale Entwicklung ein: Frauenpolitik stützt teilweise den Neoliberalismus, der Dekonstruktivismus bietet keine Richtung. In der Linken herrscht vielfach Ignoranz feministischer Positionen; Forderungen nach Geschlechtsneutralität erzeugen eine Schieflage. Dem stellt die Autorin Utopien und konkrete Schritte gegenüber, die vor allem den Reproduktionsbereich konsequent einbeziehen. Dies und eine andere politische Kultur seien anzustreben und nicht Quoten, die nur das Bild verändern.

Ursula G. T. Müller ist Soziologin, war und ist in verschiedenen politischen Organisationen aktiv, zuletzt als Staatssekretärin in Schleswig-Holstein.

Keywords

Dekonstruktivismus Feministische Theorie Politische Praxis Theorie der Linken

Authors and affiliations

  • Ursula G. T. Müller
    • 1
  1. 1.KielGermany

Bibliographic information