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Die Singuläre Waffe

Was bleibt vom Atomzeitalter?

  • Constanze Eisenbart

Table of contents

About this book

Introduction

Seit Hiroshima gilt die Atombombe als singuläre Waffe. Ihre Auswirkungen in Raum und Zeit sind analogielos. Ein mächtiges Tabu liegt auf ihrer Anwendung. Ihr Besitz war nur fünf Staa-ten erlaubt. Gleichzeitig wurde sie von Anfang an politisch und strategisch instrumentalisiert. Das „Gleichgewicht des Schreckens“ wurde zum Signum des Atomzeitalters. Nach 1989 scheint sich dieses Tabu allmählich aufzulösen. Die Zahl der Staaten, die über Nuklearwaffen verfügen, wächst langsam, aber sie wächst. Eine Gruppe von zwölf Wissenschaftlern - Physiker, Kerntechniker, Politologen, Historiker und Völkerrechtler - hat die verschiedenen Aspekte der Singularitätsthese diskutiert und legt jetzt die Ergebnisse ihrer Arbeit in zwölf Aufsätzen vor. Jeder Autor betont andere Aspekte. Der Band enthält also weder abschließende noch gar einfache Lösungen. Er zeigt, dass die von Vielen geforderte Abschaffung der Kernwaffen und damit das Ende des Atomzeitalters erst möglich wird, wenn man die politischen, militärischen, technischen und sozialen Hindernisse klar erkennt, die es zu überwinden gilt.

Keywords

Atompolitik Atomwaffen Aufrüstung Kernwaffen Kernwaffentests Mini-nukes

Editors and affiliations

  • Constanze Eisenbart
    • 1
  1. 1.Forschungsstätte der EvangelischenStudiengemeinschaft e.V.HeidelbergDeutschland

Bibliographic information