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Laienkompetenz im psychosozialen Bereich

Beratung — Erziehung — Therapie

  • Authors
  • Hildegard Müller-Kohlenberg

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-9
  2. Hildegard Müller-Kohlenberg
    Pages 23-35
  3. Hildegard Müller-Kohlenberg
    Pages 37-50
  4. Hildegard Müller-Kohlenberg
    Pages 51-76
  5. Hildegard Müller-Kohlenberg
    Pages 77-93
  6. Hildegard Müller-Kohlenberg
    Pages 95-108
  7. Hildegard Müller-Kohlenberg
    Pages 127-164
  8. Hildegard Müller-Kohlenberg
    Pages 177-192
  9. Hildegard Müller-Kohlenberg
    Pages 193-206
  10. Hildegard Müller-Kohlenberg
    Pages 207-209
  11. Back Matter
    Pages 211-238

About this book

Introduction

Die Wissenschafts- bzw. Professionsgeschichte in den Disziplinen Psycho­ therapie und Sozialpädagogik/Sozialarbeit betonte lange Zeit in eindimensio­ naler Weise die Fortentwicklung von methodischem Wissen und Können als Basis für eine professionelle Arbeit. Selbst als die "persönliche Beziehung" als wichtiger Faktor erfolgreichen Wirkens bereits bekannt war, wurde diese noch als Teil der fachlichen Qualifikation aufgefaßt. Die Verbesserung der Praxis wurde insbesondere von einer Intensivierung der Ausbildung und ei­ ner Revision der Curricula erwartet. Der Blick auf die erfolgreiche Hilfe von Laien schien uninteressant; de­ ren Leistungen, die unübersehbar gewesen wären, wenn man hingesehen hätte, wurden aufgrund vorgefaßter Denkkategorien nicht wahrgenommen. Empirische Untersuchungen zu diesem Thema wurden zwar punktuell immer wieder veröffentlicht, blieben aber nahezu unbeachtet. Obwohl die hier vorliegende Monographie überwiegend auf empirischen Untersuchungen zur Arbeit und den Arbeitsergebnissen von unausgebildeten Personen im psychosozialen Bereich basiert, stelle ich nur gelegentlich eige­ ne empirische Forschungsergebnisse dar. Es handelt sich vielmehr großen­ teils um die Zusammenstellung von Veröffentlichungen zu diesem Thema, die z.T. bereits Jahre und Jahrzehnte verfügbar sind. Sie wurden aber - wie ich meine - nicht gebührend aufgegriffen und systematisiert, naheliegende Konsequenzen wurden aus den Ergebnissen nicht gezogen. Diese Tatsache verlangt die Erinnerung an Erkenntnisse, die trotz ihrer beträchtlichen Bedeu­ tung, die sie für die Bereitstellung von Hilfsangeboten hätten haben müssen, unberücksichtigt blieben. Das Buch enthält daher eine Sammlung verlorengegangener Studien, die - wenn sie in den richtigen Zusammenhang gestellt werden - sowohl die praktische Organisation psychosozialer Hilfe wie den theoretischen Diskurs neu beleben müßten.

Keywords

Agogik Arbeitslosigkeit Ausbildung Beratung Beziehung Bildung Drogen Erziehungswissenschaft Evaluation Familie Familienhilfe Jugendliche Sozialarbeit Sozialpädagogik Therapie

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-322-95855-6
  • Copyright Information VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, Wiesbaden 1997
  • Publisher Name VS Verlag für Sozialwissenschaften
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-8100-1673-7
  • Online ISBN 978-3-322-95855-6
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