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Zeit im Wandel der Zeit

  • Editors
  • Peter C. Aichelburg

Part of the Facetten der Physik book series (FDP, volume 23)

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-VI
  2. Peter C. Aichelburg
    Pages 1-8
  3. Aristoteles
    Pages 9-27
  4. Plotin
    Pages 28-39
  5. Augustinus
    Pages 41-57
  6. Immanuel Kant
    Pages 58-73
  7. Henri Poincaré
    Pages 86-103
  8. Henri Bergson
    Pages 104-108
  9. Bertrand Russell
    Pages 109-122
  10. Hermann Minkowski
    Pages 123-136
  11. Hans Reichenbach
    Pages 137-142
  12. Norbert Wiener
    Pages 143-153
  13. Jean Piaget
    Pages 154-160
  14. Friedrich Hund
    Pages 178-192
  15. Otto Heckmann
    Pages 193-206
  16. Martin Gardner
    Pages 207-224
  17. Ilya Prigogine, Isabelle Stengers
    Pages 225-229
  18. Back Matter
    Pages 247-250

About this book

Introduction

l "Zeit" ist das meistgebrauchte Hauptwort der deutschen Sprache , woraus man schließen könnte, daß es sich um einen wohlverstandenen Begriff han­ delt. Allein der berühmte Ausspruch Augustinus': "Wenn mich niemand danach fragt, weiß ich's; will ich's aber einem Fragenden erklären, weiß ich's nicht", behält auch heute noch seine Gültigkeit. Diese Problematik, daß wir einerseits die gelebte Zeit als natürlich und vertraut empfinden und daß andererseits eine genauere Analyse des Begriffs Zeit oft auf Widersprüche führt, spiegelt sich in den meisten philosophischen Abhandlungen wider. Das Schrifttum zum Themenkreis "Zeit" ist derart umfassend, daß wohl kein Werk, welches sich heute mit diesem Problem befaßt, Vollständigkeit beanspruchen kann. Dementsprechend ist auch der Anspruch dieses Buches bescheiden: Es wurde der Versuch unternommen, an Hand einer kleinen Auswahl von Autoren die Entwicklung des Zeitbegriffs und die damit ver­ bundenen Problemstellungen über einen Zeitraum von mehr als zweitausend Jahren aufzuzeigen. Von den griechischen Philosophen ausgehend, ver­ schiebt sich mit der Entstehung der Einzelwissenschaften die Thematik von der Philosophie mehr und mehr zu den Naturwissenschaften. Dabei kommt der Physik als Grundwissenschaft für alle anderen Naturwissenschaften eine besondere Rolle zu. Neben Philosophen kommen daher aus den Naturwis­ senschaften hauptsächlich Physiker zu Wort. Bei der Auswahl wurde beson­ ders Bedacht darauf genommen, daß die aufgenommenen Beiträge aufeinan­ der Bezug nehmen bzw. sich ergänzen. Ihre chronologische Anordnung ver­ deutlicht die Abhängigkeit philosophischer Reflexionen und naturwissen­ schaftlicher Analysen des Zeitbegriffs vom jeweiligen Entwicklungsstand der Wissenschaften.

Keywords

Astronomie Philosophie Physik Reflexion Relativität Relativitätstheorie

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-322-89451-9
  • Copyright Information Springer Fachmedien 1988
  • Publisher Name Vieweg+Teubner Verlag, Wiesbaden
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-528-08918-4
  • Online ISBN 978-3-322-89451-9
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