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Planung in öffentlicher Hand

  • Lutz Unterseher
  • Carl Böhret
  • Garry D. Brewer
  • Ronald D. Brunner
  • Herbert Ehrenberg
  • Klaus Liepelt
  • Erika Spiegel
  • Günter Struve

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-6
  2. Einleitung

    1. Wolfgang Hartenstein
      Pages 7-12
  3. Suchen und Verstehen

    1. Garry D. Brewer
      Pages 18-31
    2. Lutz Unterseher
      Pages 43-45
  4. Fälle und Unfälle

  5. Führen und Organisieren

  6. Werkzeuge und Verfahren

    1. Hartmut Grunau, Jürgen Marock, Friedrich Winkelhage
      Pages 105-115
    2. Kenneth L. Kraemer, John Leslie King
      Pages 116-137
    3. William Oxburgh
      Pages 138-144
  7. Kontrollieren und Bewerten

  8. Back Matter
    Pages 199-200

About this book

Introduction

,,Planung" gehört zu den besonders schillernden Begriffen in der bundesdeut­ schen Sprachlandschaft. Harmlos und selbstverständlich kommt das Wort daher, wenn es um die Dispositionen von privaten Haushalten (Urlaubsplanung) oder wirtschaftlichen Unternehmen geht (Absatzplanung, Personalplanung); schwer durchschaubar , etwas unheimlich, aber letztlich unvermeidbar tritt es in mehr technischen Bereichen auf (Verkehrsplanung, Bauleitplanung); als politische und die Sache - lange Zeit gemieden, in den Langfristplanung ist der Begriff - 60er Jahren immer heftiger gefordert (Bildungs-, Umweltplanung), durch die erste sozialliberale Koalition energisch eingeflihrt, seitdem eher kontrovers ge­ worden. So nahe es liegt, daß ein privater Haushalt oder ein Betrieb seine Absichten und Bedürfnisse auf künftig verfügbare materielle Ressourcen und zeitliche Re­ striktionen abstellt, diese auszuschöpfen oder zu vermehren trachtet und seine Maßnahmen in Einklang mit ihnen zu bringen sucht; so bedenklich erscheint es und manchen, wenn eine Regierung eben dieses tut: für einen längeren Zeitraum für größere gesellschaftliche Bereiche verbindliche Dispositionen trifft. Zu denen, die solche staatliche Planung bösartig finden, gesellen sich neuer­ dings immer mehr, die sie für eher lächerlich halten: löblich zwar, aber undurch­ führbar angesichts der weder voraussagbaren noch gar steuerbaren Kräfte und widerstreitenden Tendenzen. In der Tat: Fehlplanungen aufzuzählen - im Bereich von Gesundheit, Bil­ dung, Städtebau, Energie -, fällt heute leichter als Erfolge zu melden. Den Leu­ ten in den Planungsstäben, die in den frühen 70er Jahren allerorten geschaffen wurden, weht der Wind ins Gesicht. Sie können froh sein, wenn man sie unge­ schoren läßt. Neue Aufgaben und neue Stellen können sie nicht erwarten.

Keywords

Gesundheitswesen Innovation Kultur Moderne Politikberatung Sozialwissenschaft Stadt Struktur Umwelt Verkehr Verwaltung sozialwissenschaftlich

Editors and affiliations

  • Lutz Unterseher
    • 1
  • Carl Böhret
    • 2
  • Garry D. Brewer
    • 3
  • Ronald D. Brunner
    • 4
  • Herbert Ehrenberg
    • 5
  • Klaus Liepelt
    • 6
  • Erika Spiegel
    • 7
  • Günter Struve
    • 8
  1. 1.Redaktion TRANSFERBonn-Bad GodesbergDeutschland
  2. 2.Hochschule für VerwaltungswissenschaftenSpeyerDeutschland
  3. 3.Yale UniversityNew HavenDeutschland
  4. 4.University of MichiganAnn ArborDeutschland
  5. 5.Bundesminister für Arbeit und SozialordnungBonnDeutschland
  6. 6.Institut für angewandte SozialwissenschaftBonn-Bad GodesbergDeutschland
  7. 7.Universität DortmundBonn-Bad GodesbergDeutschland
  8. 8.Senat, BerlinDeutschland

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-322-88752-8
  • Copyright Information Springer Fachmedien 1977
  • Publisher Name VS Verlag für Sozialwissenschaften
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-531-11429-3
  • Online ISBN 978-3-322-88752-8
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