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Das Politische in der Werbung

Wahlwerbung und Wirtschaftswerbung in der Bundesrepublik

  • Authors
  • Heidrun Abromeit

Part of the Schriften zur politischen Wirtschafts- und Gesellschaftslehre book series (SPWGL, volume 3)

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-9
  2. Heidrun Abromeit
    Pages 11-12
  3. Heidrun Abromeit
    Pages 13-46
  4. Heidrun Abromeit
    Pages 47-113
  5. Heidrun Abromeit
    Pages 114-170
  6. Heidrun Abromeit
    Pages 171-188
  7. Back Matter
    Pages 189-232

About this book

Introduction

Daß die vorliegende Arbeit nicht nur Zustimmung finden, sondern auch Widerspruch und lebhafte Kontroversen auslösen wird, läßt sich unschwer voraussagen. Wenn sie von der theoretischen Voraussetzung ausgeht, »daß die Einfügung des Moments Wer­ bung in das Wettbewerbs modell dieses in sein Gegenteil verkehrt«, so bedeutet das zweifellos eine Provokation, jedoch, wie ich meine, eine fruchtbare und eine not­ wendige. Was die Verfasserin, untermauert durch eine Fülle von Belegen, über die übertragung von Methoden der Wirtschafts werbung auf die Werbung der politischen Parteien aus­ zusagen hat, kann den wachen Beobachter der bundesrepublikanischen Wahlkämpfe kaum überraschen. Inhaltliche Entleerung, Entpolitisierung und psychologische Aus­ richtung auf die Konsumentenmentalität sind beherrschende Symptome, die nicht zu übersehen sind. Hingegen dürfte der minutiös geführte Nachweis, in welch bemerkens­ wertem Maße sich die ökonomische Werbung gleichzeitig als politische Schleichwer­ bung dekuvriert, die ganz bestimmte politisch relevante Wertvorstellungen vermittelt, manchen Leser auf den ersten Blick schockieren. Scheinen doch, nimmt man die in dieser Studie nachgewiesenen Tendenzen ernst, weder das politische noch das wirtschaftliche System der Bundesrepublik dem einzelnen eine Chance einzuräumen, sich im Konkur­ renzkampf der Parteien und der Produzenten als mündiger Bürger zu behaupten. Indessen würde man die Intentionen dieser Studie gründlich mißverstehen, wenn man ihr unterstellte, daß es ihr unter dem Vorzeichen einer speziellen Fragestellung darum ginge, Parteienstaat und Marktwirtschaft in einem Atemzuge ad absurdum zu führen.

Keywords

Demokratie Methoden Politische Theorie Recht Staat Wettbewerb Wirtschaft

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-322-85266-3
  • Copyright Information Springer Fachmedien 1972
  • Publisher Name VS Verlag für Sozialwissenschaften
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-531-11116-2
  • Online ISBN 978-3-322-85266-3
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