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Die Weltwirtschaftliche Herausforderung

… und Konsequenzen für die Unternehmenspolitik

  • Editors
  • Hannes Androsch

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-XVIII
  2. Josef Christl
    Pages 21-40
  3. Karl Lewalski
    Pages 81-118
  4. Karl Lewalski
    Pages 119-168
  5. Karla Schestauber
    Pages 169-192
  6. Werner Varga
    Pages 253-276
  7. Werner Varga
    Pages 277-311
  8. Hannes Androsch
    Pages 313-342
  9. Back Matter
    Pages 343-352

About this book

Introduction

Das vorliegende Buch befaßt sich mit einem gleichermaßen anspruchsvol­ len wie aktuellen Thema. Welt wirtschaftliche Herausforderungen ergeben sich vornehmlich aus der Erkenntnis, daß Regierungen und Grenzen der einzelnen Nationalstaaten immer weniger bedeutsam sind für die wirt­ schaftliche Gesamtentwicklung. Die sich abzeichnenden politischen und ökonomischen Veränderungen in Ost-Europa zeigen darüber hinaus, daß das Verhältnis zur Weltwirtschaft auch von bisher ideologisch deutlich ab­ gegrenzten Machtblöcken oder Wirtschafts systemen sich wandelt. Sehr verdienstvoll ist es deshalb, wenn Wissenschaftler, Politiker und Un­ ternehmensleiter sich den neuen Herausforderungen und Problem feldern stellen und Lösungsmöglichkeiten erörtern. Zu den Weltproblemen, die dringend der Erörterung bedürfen, müssen aus meiner Sicht unbedingt auch gerechnet werden: • Das enorme Wachstum der Weltbevölkerung: Am Anfang dieses Jahr­ hunderts gab es 1,6 Milliarden Menschen auf der Welt, gegenwärtig sind es über 5 Milliarden, und am Endes des Jahrhunderts werden es ungefähr 6 Milliarden Menschen sein. Schon heute ist klar, daß es im Jahr 2020 rund 8 Milliarden Menschen geben wird. Immer mehr davon brauchen Entwicklungshilfe, denn es sind weit überwiegend die Ent­ wicklungsländer, in denen das Bevölkerungswachstum stattfindet. Schon aus moralischen Gründen werden wir deshalb unsere Hilfe we­ sentlich vergrößern müssen, wenngleich es wahrscheinlich ist, daß diese Hilfe in vielen Fällen keinen großen Nutzen abwerfen wird. Wenn die Bevölkerungsexplosion nicht zu großen Völkerwanderungen führen soll, so werden sehr schwierige Entscheidungen verlangt. Aber gegen­ wärtig ist das Problem noch kaum in das Bewußtsein der allermeisten Regierungen gelangt.

Keywords

Entwicklungshilfe Finanzmarkt Handelsbeziehungen Verschuldung Wachstum Welthandel Wirtschaft Wirtschaftsbeziehungen

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-322-83719-6
  • Copyright Information Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 1990
  • Publisher Name Gabler Verlag, Wiesbaden
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-409-18600-1
  • Online ISBN 978-3-322-83719-6
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