Fernsehgewalt

Zuwendungsattraktivität Erregungsverläufe Sozialer Effekt

  • Authors
  • Jürgen Grimm

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages i-7
  2. Einleitung

    1. Jürgen Grimm
      Pages 9-22
  3. Problemstellung und Forschungsstand

    1. Front Matter
      Pages 23-23
    2. Jürgen Grimm
      Pages 24-56
    3. Jürgen Grimm
      Pages 57-96
  4. Theoretische Rekonstruktion

    1. Front Matter
      Pages 97-97
    2. Jürgen Grimm
      Pages 98-145
  5. Methode

    1. Front Matter
      Pages 215-215
    2. Jürgen Grimm
      Pages 216-300
    3. Jürgen Grimm
      Pages 301-315
  6. Empirische Untersuchungen I. Motive der Fernsehnutzung

    1. Front Matter
      Pages 317-317
    2. Jürgen Grimm
      Pages 318-366
    3. Jürgen Grimm
      Pages 367-417
  7. Empirische Untersuchungen II. Wirkung von Spielfilmgewalt

About this book

Introduction

Der Band befaßt sich mit der Zuwendungsattraktivität und Wirkung von Gewaltdarstellungen im Fernsehen. An der mehrteiligen Untersuchungsreihe nahmen über 1.200 Probanden ab 11 Jahren teil. Mit Hilfe physiologischer Meßmethoden (Herzfrequenz und Hautleitfähigkeit) sowie umfangreicher psychosozialer Tests, u. a. zu Angst, Aggression, Empathie, Kontrollerwartung und Toleranz, wurden einerseits Motivhintergründe und andererseits körperliche und psychosoziale Effekte der Fernsehgewalt-Rezeption bei Jugendlichen und Erwachsenen empirisch geprüft. Der bisherige Forschungsstand ist durch widersprüchliche Theoriekonzepte und Untersuchungsergebnisse gekennzeichnet, die im Lichte neuer Daten evaluiert werden. Die kritische Aufarbeitung der Mediengewaltforschung wird zum Ausgangspunkt für die Begründung eines kognitiv-physiologischen Forschungsansatzes, der kognitive und emotionale Rezeptionsprozesse ins Zentrum des Erkenntnisinteresses rückt. Die Ergebnisse der Studie sprechen insgesamt dafür, daß zwischen Medium und Rezipient komplexe Beziehungen bestehen, die sich nicht auf die griffige Kurzformel einer durch Medien verrohten Gesellschaft bringen lassen. Vielmehr zeigt sich, daß Gewaltdarstellungen in Abhängigkeit von der dramaturgischen Einbettung sozialverträgliche oder -unverträgliche Effekte erzeugen können.

Keywords

Fernsehgewalt Gesellschaft Gewalt Medienethik Medienrezeption Medienwirkung

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-322-83252-8
  • Copyright Information VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, Wiesbaden 1999
  • Publisher Name VS Verlag für Sozialwissenschaften
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-531-12668-5
  • Online ISBN 978-3-322-83252-8
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