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Abschlussprüfung, Interessenkonflikt und Reputation

Eine ökonomische Analyse

  • Authors
  • Roland Kitschler

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-XVIII
  2. Roland Kitschler
    Pages 1-3
  3. Roland Kitschler
    Pages 165-170
  4. Back Matter
    Pages 171-193

About this book

Introduction

Spektakuläre Unternehmenszusammenbrüche haben das Vertrauen in die Corporate Governance und speziell in die Leistungen von Wirtschaftsprüfern erschüttert. Man geht davon aus, dass Wirtschaftsprüfer einem Interessenkonflikt ausgesetzt sind: Auf der einen Seite erhalten sie ihre Aufträge faktisch von den Unternehmensmanagern, auf der anderen Seite sollen sie diese Manager im Interesse aktueller und potenzieller Kapitalgeber kontrollieren.

Roland Kitschler analysiert diesen Konflikt mit Hilfe der Principal-Agent-Theorie. Der Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung des Reputationsmechanismus als naheliegendem und zentralem Marktmechanismus zur Lösung des Problems. Der Autor arbeitet Funktionsdefizite des Reputationsmechanismus heraus, die es mittels geeigneter Änderungen der institutionellen Rahmenbedingungen zu beseitigen gilt. Er zeigt, dass vor allem die Deregulierung der Haftungsregelungen und eine Reihe transparenzfördernder Maßnahmen erfolgversprechend sind, und bewertet auf dieser Grundlage die Entwürfe zum Bilanzkontrollgesetz und zum Bilanzrechtsreformgesetz.

Keywords

BilReG Commodity Interessenkonflikt Principal-Agent-Problem Unabhängigkeit Wirtschaftsprüfer

Bibliographic information

Industry Sectors
Pharma
Materials & Steel
Automotive
Chemical Manufacturing
Biotechnology
Finance, Business & Banking
Consumer Packaged Goods