Hochschulen als Filter für Humankapital

Bildung und Karriere von High Potentials in den USA, Frankreich und Deutschland

  • Authors
  • Christian Opitz

Part of the nbf Neue Betriebswirtschaftliche Forschung book series (NBF, volume 335)

About this book

Introduction

Wie signalisieren hochbegabte Bewerber potenziellen Arbeitgebern ihr überdurchschnittliches Talent? Ein prominentes Kriterium ist die Ausbildung, denn Hochschulen lassen sich als Filtereinrichtungen interpretieren, die eine Einteilung von Studierenden in unterschiedliche Qualitätsstufen vornehmen.

Christian Opitz untersucht im Rahmen einer organisationsökonomischen Betrachtung drei Filtermodelle, die sich idealtypisch den Hochschulsystemen in den USA, Frankreich und Deutschland zuordnen lassen. Die Bildungs- und Karriereverläufe der Topmanager der jeweils einhundert marktkapitalstärksten Unternehmen dieser Länder weisen auf unterschiedliche Validierungsmechanismen für Ausbildungssignale hin. Während in den USA die Glaubwürdigkeit von Zeugnissen und Noten durch den Wettbewerb zwischen den Hochschulen sichergestellt wird, setzt man in Frankreich stärker auf staatliche Kontrolle. In Deutschland wird dagegen primär die individuelle Reputation der Lehrenden als Validierungsgrundlage nutzt.

Das Buch wendet sich an Dozenten und Studenten der Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Management und Personal. Fach- und Führungskräfte in Hochschulverwaltungen, Personalverantwortliche in Unternehmen und Bildungspolitiker erhalten wertvolle Hinweise.

Keywords

Ausbildungssignal Eliten Hochschulorganisation Hochschulsystem Topmanagerkarriere

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-322-81952-9
  • Copyright Information Gabler Verlag | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, Wiesbaden 2005
  • Publisher Name Deutscher Universitätsverlag
  • eBook Packages Business and Economics (German Language)
  • Print ISBN 978-3-8244-8327-3
  • Online ISBN 978-3-322-81952-9
  • About this book
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