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Ungewisse Verbindlichkeiten in der internationalen Rechnungslegung

Zur zweckadäquaten Passivierung und Bewertung

  • Authors
  • Marc Pisoke

About this book

Introduction

Im Zuge der Internationalisierung der Rechnungslegung erheben sich vermehrt Stimmen zugunsten der IAS und US-GAAP, während das deutsche Bilanzrecht zunehmend in den Ruf gerät, für Kapitalmarktzwecke zu "altmodisch" und nicht (mehr) geeignet zu sein.

Marc Pisoke untersucht anhand der jeweiligen Passivierungs- und Bewertungsregeln von ungewissen Verbindlichkeiten - als "Brennglas für bilanztheoretische und bilanzpolitische Strömungen" - die Zweckadäquanz der deutschen, der US-amerikanischen und der Rechnungslegung gemäß den IAS. Er kommt zu dem Ergebnis, dass die deutsche Bilanzrechtskonzeption keineswegs als überholt gelten darf. Vielmehr erweisen sich die IAS und US-GAAP aufgrund weitreichender Manipulationsspielräume und Unzulänglichkeiten im Bereich der Passivierung und Bewertung von ungewissen Verbindlichkeiten als im Sinne ihrer Primärzielsetzung, der Informationsfunktion, weitgehend zweckinadäquat. Auch im Hinblick auf eine nachprüfbare Gewinn(anspruchs)ermittlung haben sie schwerwiegende Defizite. Beiden Aufgaben wird hingegen das deutsche Bilanzrecht - bei wohlverstandener Auslegung - gerecht.

Keywords

Bewertung Bilanz Bilanzrecht Handels- und Steuerbilanz International Accounting Standards Rechnungslegung Steuerbilanz Steuerbilanzrecht United States Generally Accepted Accounting Principles Verbindlichkeiten

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-322-81697-9
  • Copyright Information Gabler Verlag | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, Wiesbaden 2004
  • Publisher Name Deutscher Universitätsverlag
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-8244-8038-8
  • Online ISBN 978-3-322-81697-9
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