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Staat und Schönheit

Möglichkeiten und Perspektiven einer Staatskalokagathie

  • Editors
  • Otto Depenheuer

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-6
  2. Otto Depenheuer
    Pages 7-22
  3. Christoph Horn
    Pages 23-32
  4. Hermann Schäfer
    Pages 33-52
  5. Dieter Gutknecht
    Pages 53-73
  6. Kaspar Kraemer
    Pages 75-87
  7. Richard Saage
    Pages 89-117
  8. Eduard Beaucamp
    Pages 119-129
  9. Klaus Bergdolt
    Pages 131-144
  10. Michael Kilian
    Pages 145-178
  11. Back Matter
    Pages 179-180

About this book

Introduction

Die Möglichkeit einer Konvergenz des Guten und Schönen, von Anmut und Politik, von Ästhetik und Staat bildet die Fragestellung des Sammelbandes. Anknüpfend an die platonische Begriffsbildung der "Kalokagathie" ("Schöngute") wird seit dem 19. Jahrhundert diskutiert, inwieweit ästhetischen Kategorien Aussagekraft auch für Politik und Staat zukommt. Dies greift über die notwendige Staatssymbolik und deren Ästhetik hinaus: Ästhetische Kategorien machen den Staat sinnlich wahrnehmbar, ermöglichen Identifikation und stärken das Gemeinschaftsgefühl der Staatsbürger. Doch die großen Ideen des Staates - Verfassung und Freiheit, Gerechtigkeit und Demokratie, Rechtsstaat und Menschenwürde - sind vermeintlich "ästhetisch zu trivial", als dass man mit ihnen Kunst machen könnte. Die Beiträge analysieren, ob die ästhetische Selbstdarstellung des Staates auch ein Indikator für die Legitimation des Staates und die Güte der Politik sein kann.

Keywords

Legitimation Politik Staatskultur Staatstheorie Verfassung

Bibliographic information