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Wie demokratisch ist direkte Demokratie?

Eine Wachstumstheorie der Demokratie — Volksinitiativen in Kalifornien

  • Authors
  • Lutz Hager

Part of the Forschung Politik book series (FPOLIT)

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages i-xv
  2. Lutz Hager
    Pages 1-15
  3. Lutz Hager
    Pages 16-98
  4. Lutz Hager
    Pages 249-257
  5. Back Matter
    Pages 258-306

About this book

Introduction

Wie demokratisch ist direkte Demokratie? Diese Frage spielt auf die Doppeldeutigkeit des Begriffs an: Was ist der demokratische Kern westlicher Demokratien? Und lässt sich deren demokratische Qualität durch die Einführung von Volksinitiativen steigern?
Lutz Hager entwirft eine prozessorientierte Demokratietheorie, in deren Mittelpunkt Repräsentation als dynamischer Aushandlungsprozess steht. Indem Repräsentation Kommunikation zwischen Repräsentierten und Repräsentanten erfordert, leistet sie die Aggregation von Präferenzen und auch die Einbeziehung der Repräsentierten. Dieser Prozess wird von Assoziationen moderiert. Volksinitiativen bieten Interessengruppen einen direkten Zugang zum politischen Entscheidungsprozess und ermöglichen so eine Mobilisierung der Anhänger. Auf diese Weise haben Volksinitiativen das Potential, einen selbsttragenden Wachstumsprozess der Demokratisierung anzustoßen. Diese Wachstumstheorie überprüft der Autor am Beispiel kalifornischer Volksinitiativen aus der Umweltschutzbewegung.

Keywords

Demokratietheorie Grüne Partizipation Repräsentation Umweltschutzbewegung

Bibliographic information