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Österreich zur Jahrhundertwende

Gesellschaftliche Werthaltungen und Lebensqualität 1986–2004

  • Editors
  • Wolfgang Schulz
  • Max Haller
  • Alfred Grausgruber

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-7
  2. Allgemeines

  3. Sozialstruktur

  4. Arbeit und Beruf

  5. Ehe und Familie

  6. Politische und soziale Teilnahme

  7. Methodik des Sozialen Surveys 2003

    1. Front Matter
      Pages 517-517
    2. Christian Hummer
      Pages 519-527
    3. Roland Haller
      Pages 529-549
  8. Back Matter
    Pages 551-556

About this book

Introduction

Im Übergang vom 20. zum 21. Jahrhundert hat sich Österreich politisch von einer "Insel der Seligen" zu einer turbulenten, konflikthaften Gesellschaft gewandelt. Dieses Buch zeigt, dass hinter diesem Wandel tiefgehende Umwälzungen der Sozialstruktur und der Wertorientierungen standen. Hierzu gehören die steigende Bildung der Bevölkerung, Wandlungen im Heirats- und generativen Verhalten, zunehmende Erwerbstätigkeit von Frauen. Trotz einer Verbesserung der Lebensqualität für die Mehrheit der Bevölkerung und einer Ausbreitung kritischerer Haltungen zu Institutionen ist es nicht zur Ausbreitung einer mittelschichtorientierten "Lebensstilgesellschaft" gekommen. Zu alten Ungleichheiten sind neue Formen sozialer Benachteiligung und Ausgrenzung getreten. Die Studie basiert auf dem dritten "Sozialen Survey", einer sozialwissenschaftlichen Repräsentativerhebung, und vergleicht Daten über einen Zeitraum von zwei Jahrzehnten (1986, 1993, 2003); sie entwirft ein umfassendes Bild des neueren sozialen Wandels der österreichischen Gesellschaft.

Keywords

Ausgrenzung Lebensstilgesellschaft Sozialstruktur Wertewandel sozialer Wandel

Bibliographic information