Advertisement

Bildung des Gewissens

  • Authors
  • Gabriele Weiß

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-7
  2. Gabriele Weiß
    Pages 9-10
  3. Gabriele Weiß
    Pages 135-167
  4. Gabriele Weiß
    Pages 169-187
  5. Gabriele Weiß
    Pages 189-198
  6. Back Matter
    Pages 199-203

About this book

Introduction

Nach der "Postmoderne" kann vom Gewissen als einer identitätsstiftenden Instanz keine Rede mehr sein. Zurück bleibt eine Leerstelle, deren dauerhafte und einseitige Besetzung gerade vom widersprechenden Gewissen verhindert wird. Gewissen, das nicht mehr von einer höheren Position aus erkennt oder aus tieferer Einsicht urteilt, erscheint nun vielmehr als "Platzhalter", ohne selbst den Platz zu beanspruchen. Es vermag nicht Gewissheit zu geben, sondern irritiert vermeintliche Gewissheiten. Damit ist Gewissen keine Instanz, die über gut oder böse richtet und entscheidet, was getan oder gelassen werden soll. Als Differenzerfahrung drückt Gewissen Widersprüche aus und bietet Anlässe zum Anderswerden. Insofern kann Gewissen nicht gebildet werden, sondern fordert Bildung heraus.

Keywords

Erziehung Moral Postmoderne Rollen, soziale Sozialisation

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-322-80612-3
  • Copyright Information VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, Wiesbaden 2004
  • Publisher Name VS Verlag für Sozialwissenschaften
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-531-14337-8
  • Online ISBN 978-3-322-80612-3
  • Buy this book on publisher's site