Advertisement

Internationales Handbuch der Gewaltforschung

  • Editors
  • Wilhelm Heitmeyer
  • John Hagan

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-12
  2. Rahmenbeschreibung

  3. Gewaltforschung: Ein mehrperspektivischer Ansatz mit sozialwissenschaftlichem Schwerpunkt

    1. Front Matter
      Pages 81-81
    2. Gesellschaftliche Strukturen und Institutionen: Soziale Bedingungen und staatliche Akteure

      1. Robert D. Crutchfield, Tim Wadsworth
        Pages 83-103
      2. James F. Short Jr.
        Pages 104-123
      3. Carol Hagemann-White
        Pages 124-149
      4. Michael Hanagan
        Pages 153-176
      5. Peter Longerich
        Pages 177-214
      6. Gerhard Kümmel, Paul Klein
        Pages 215-234
      7. Ronald D. Crelinsten
        Pages 235-258
      8. Jean-Paul Brodeur
        Pages 259-283
    3. Gesellschaftliche Strukturen und Institutionen: Soziale Bedingungen und staatliche Akteure

      1. Ted R. Gurr, Anne Pitsch
        Pages 287-312
      2. Andreas Wimmer, Conrad Schetter
        Pages 313-329
      3. Georg Elwert
        Pages 330-367
      4. Peter Waldmann
        Pages 368-389
      5. Fernando Reinares
        Pages 390-405
      6. Jon Pahl
        Pages 406-425
      7. David Kowalewski
        Pages 426-440
      8. Werner Bergmann
        Pages 441-460
      9. Dieter Rucht
        Pages 461-478
      10. Donatella della Porta
        Pages 479-500
      11. Wilhelm Heitmeyer
        Pages 501-546
    4. Individuelle Gewalt: Täter und Motive

      1. James T. Tedeschi
        Pages 573-597
      2. Roy F. Baumeister, Brad J. Bushman
        Pages 598-618
      3. Ernest V. E. Hodges, Noel A. Card, Jenny Isaacs
        Pages 619-638
      4. Helmut Lukesch
        Pages 639-675
      5. Alfred Blumstein
        Pages 819-845
      6. Dick Hobbs
        Pages 846-874
      7. Steven Messner
        Pages 875-895
    5. Gewaltopfer: Individuen und Gruppen

      1. James Garbarino, Catherine P. Bradshaw
        Pages 899-920
      2. Russell P. Dobash, R. Emerson Dobash
        Pages 921-941
      3. David Lester
        Pages 942-957
      4. Jack McDevitt, Jennifer Williamson
        Pages 1000-1019
      5. Bessel A. van der Kolk, Annette Streeck-Fischer
        Pages 1020-1040
    6. Gesellschaftliche Gelegenheitsstrukturen: Institutionen und Räume

      1. Richard J. Gelles
        Pages 1043-1077
      2. Gabriele Klewin, Klaus-Jürgen Tillmann, Gail Weingart
        Pages 1078-1105
      3. Vittorio di Martino
        Pages 1106-1129
      4. Eric Dunning
        Pages 1130-1152
      5. Ralf Kölbel
        Pages 1155-1170
      6. François Dubet
        Pages 1171-1192

About this book

Introduction

Die Forschung zur Gewalt in modernen westlichen Gesellschaften hat in den letzten Jahren zugenommen. Die Erklärungen dafür sind zahlreich: tatsächlicher Anstieg bei bestimmten Gewaltvarianten, neue Sensibilitäten, Rückkehr alter Gewaltformen, Verlagerung von Gewalt in andere gesellschaftliche Bereiche etc. Bisher fehlte jedoch ein systematischer Überblick über die tatsächlichen Befunde.

Das "Internationale Handbuch der Gewaltforschung" füllt diese Lücke. Es stellt die langfristigen Entwicklungen umfassend dar, berücksichtigt aber auch ganz aktuelle Ereignisse. Insgesamt dominiert dabei der soziologische Schwerpunkt: Gewalt als soziales Phänomen. Entsprechend sind die Artikel gruppiert nach sozialstrukturellen Verhältnissen und Gewalt, Sozialisation und Lernen von Gewalt, Gewalterfahrungen und Gewalttätigkeiten etc. Ge-waltopfer werden ebenso thematisiert wie die Gewalt in gesellschaftlichen Institutionen, im öffentlichen Raum, durch politische Gruppen oder in bezie-hungsweise durch staatliche Institutionen. Thematisiert werden auch die jeweiligen Gewaltdiskurse, Rechtfertigungen und Verarbeitungen, mithin die ganze Prozessdynamik. Die 62 Artikel von Autorinnen und Autoren aus zehn Ländern liefern aber auch Analysen mit sozialpsychologischen, kulturwis-senschaftlichen, rechtswissenschaftlichen, politikwissenschaftlichen und historischen Hintergründen sowie soziobiologischer und psychologischer Herkunft. Auf diese Weise entsteht ein komplexes, mehrperspektivisches Bild eines schwierigen Forschungsfeldes zwischen Ordnung, Zerstörung und Macht.

Keywords

Eskalation Gewalt Gewaltforschung Ideologie Konflikt Rassismus Terrorismus individuelle Gewalt institutionelle Gewalt

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-322-80376-4
  • Copyright Information VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, Wiesbaden 2002
  • Publisher Name VS Verlag für Sozialwissenschaften
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-322-80377-1
  • Online ISBN 978-3-322-80376-4
  • Buy this book on publisher's site