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© 2005

Neurogener Schmerz

Management von Diagnostik und Therapie

  • Detlef E. Rosenow
  • Volker M. Tronnier
  • Hartmut Göbel
Book

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-XIV
  2. T.J. Feuerstein
    Pages 31-44
  3. C. Hermann, H. Flor
    Pages 49-58
  4. H. Friedburg, U. Dietrich
    Pages 59-99
  5. U. Thoden
    Pages 101-104
  6. H. Göbel
    Pages 105-127
  7. U. Steude, H.P. Schierle
    Pages 129-139
  8. F. Schnorpfeil, P. Spangenberg, D. E. Rosenow
    Pages 141-159
  9. F. Schnorpfeil, U. Thoden, D. E. Rosenow
    Pages 161-167
  10. F. Schnorpfeil, D. E. Rosenow
    Pages 169-190
  11. U. Thoden, V.M. Tronnier
    Pages 191-206
  12. C. Maihöfner
    Pages 207-212
  13. V.M. Tronnier
    Pages 213-225
  14. U. Thoden
    Pages 227-229
  15. D. F. Heuß, M. Hecht
    Pages 231-242
  16. W. Pühler, M. Schäfer
    Pages 243-267

About this book

Introduction

Eine effektive Therapie neuropathischer Schmerzen erfordert grundlegende Kenntnisse der Pathophysiologie des Schmerzgeschehens sowie der möglichen Therapiestrategie. Renommierte Autoren und erfahrene Praktiker haben die Themen übersichtlich und praxisnah zusammengestellt:

*Grundlagen des Schmerzgeschehens, um Ursachen zu erkennen

*Diagnotische Verfahren, die schnell Klarheit verschaffen

*Effektive konservative und operative Therapieverfahren, die Behandlungserfolg versprechen: Medikamente, Nevenblockaden, SCS, Pumpen, usw.

*Behandlung spezieller Schmerzformen und einzelner Krankheitsbilder

Außerdem: Kapitel zur Taxonomie, physikalische Verfahren, psychiatrische und psychologische Behandlungsmethoden.

Plus CD-ROM mit zahlreichen Abbildungen zu bildgebenden Verfahren und Gerätesystemen neuroaugmentativer Verfahren.

Keywords

Analgetika Kopfschmerz Neurogener Schmerz Neuromodulation Neuropathischer Schmerz Pharmakologie Schmerz Schmerztherapie

Editors and affiliations

  • Detlef E. Rosenow
    • 1
  • Volker M. Tronnier
    • 2
  • Hartmut Göbel
    • 3
  1. 1.Karlsruhe
  2. 2.Neurochirurgische Universitätsklinik HeidelbergHeidelberg
  3. 3.Neurologisch-verhaltensmedizinische Schmerzklinik KielKiel

Bibliographic information

Industry Sectors
Biotechnology
Health & Hospitals
Orthopedics
Pharma

Reviews

Rezension

 Dieses Buch mit 365 Textseiten ist ein wirklich interdisziplinäres Werk von 29 Autoren unterschiedlicher Provenienz. Sie kommen ebenso aus der Anatomie, Physiologie und klinischen Neuropharmakologie wie aus der Neurologie, Neurochirurgie, Neuropsychologie, Anästhesie und selbst der Industrie. Zunächst werden Anatomie und Physiologie des neuropathischen Schmerzen sowie pharmakologische Grundlagen behandelt. Es folgen Klassifikation und Terminologie des Schmerzes, die Schmerzmessung mit ihren unterschiedlichen Methoden, bevor es dann zur klinischen und bildgebenden Untersuchung und schließlich zur Behandlung übergeht. Alle Kapitel sind didaktisch sehr klar. Dies gilt auch für die Abbildungen und die Tabellen. Wichtige Feststellungen und Tipps für die Praxis sind optisch besonders hervorgehoben. Beispielhaft seien die medikamentösen Empfehlungen genannt. Einzigartig ist auch ein immerhin 38 Seiten langes Kapitel über die Bildgebung mit vielen klar beschrifteten Abbildungen hoher Druckqualität.

Der breite Raum, welcher der Bildgebung beigemessen wird, steht nicht in Widerspruch zum Prinzip des Primats der Schmerzanamnese und klinischen Untersuchung. In dem sehr kompakten Kapitel über die neurologische Untersuchung hat mir die Aufforderung gefallen, bei der Erhebung der Eigenanamnese auch auf vorangegangene Operationen zu achten und deren genaue medizinische Begründung zu erforschen, weil sich hinter solchen Operationen nämlich "häufig Versuche einer frustranen Schmerztherapie verbergen".

Dem Buch ist eine CD beigefügt. Sie enthält zwei Videofilme mit einem vorgeschalteten kurzen einführenden Text. Der eine Film hat die Implantation einer Schmerzpumpe, der andere die Implantation einer SCS-Elektrode zur Teststimulation zum Inhalt.

Bei diesem Buch handelt es sich um ein ebenso wissenschaftliches wie pragmatisches Werk, welches alle Aspekte der Diagnostik und Therapie vor allem chronischer Schmerzsyndrome behandelt. Für die medikamentöse Therapie finden sich sehr konkrete Dosierungsrichtlinien und Diskussionen von Alternativen. Und auch die operativen Behandlungsmöglichkeiten werden von wirklichen Fachleuten differenziert dargestellt.

Es ist durchgehend zu erkennen, dass alle Autoren auf ihrem Gebiet nicht nur hohe theoretische, sondern auch praktische Erfahrungen besitzen.

Ich wünsche dem Buch, dass es jeder Arzt zur Hand nehmen und nutzen möge, der mit Schmerzpatienten zu tun hat.

Prof.Dr.med.Hans-Peter Richter

Ordinarius für Neurochirurgie

Direktor der Neurochirurgischen Klinik

der Universität Ulm