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© 2008

M&A in der Bauindustrie

Werteffekte und Erfolgsdeterminanten

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About this book

Introduction

Seit einigen Jahren ist in der stark fragmentierten Bauindustrie weltweit ein tief greifender Wandel zu beobachten: Viele Unternehmen versuchen ihre Abhängigkeit vom klassischen Baugeschäft zu reduzieren und durch Akquisitionen das profitablere und weniger riskante baunahe Servicegeschäft auszuweiten. Empirisch gesicherte Ergebnisse zum Erfolg dieser Strategie liegen bislang jedoch nicht vor.

Im Rahmen einer Kapitalmarktstudie untersucht Stephan H. Pauser die Werteffekte von 106 internationalen M&A-Transaktionen in der Bauindustrie von 1986 bis 2006. Es wird deutlich, dass die Expansion in das Servicegeschäft für Bauunternehmen ökonomisch sinnvoll ist. Dabei ist insbesondere der Kauf großer Zielunternehmen vorteilhaft, da diese gegenüber kleineren Zielunternehmen über höhere Synergiepotenziale verfügen. Unternehmen mit hohen, überschüssigen Liquiditätsbeständen tendieren jedoch dazu, ökonomisch unvorteilhafte Akquisitionen durchzuführen. Der Autor zeigt somit, dass Agency-Konflikte im Hinblick auf die Verwendung freier Liquiditätsbestände bestehen. Diese können z.B. durch Aktienrückkäufe oder die Ausschüttung von Dividenden sowie einer Erhöhung des Verschuldungsgrades reduziert werden.

Keywords

Agency-Konflikte Bau Bauindustrie Bauunternehmen Ereignisstudie Kapitalmarkt Liquidität Transaktionen

About the authors

Dr. Stephan H. Pauser promovierte bei Prof. Dr. Dirk Schiereck am Stiftungslehrstuhl Bank- und Finanzmanagement der European Business School, Oestrich-Winkel. Nach zwei Jahren in der Unternehmensentwicklung / Mergers & Acquisitions ist er heute als Senior Manager Internal Auditing bei der Bilfinger Berger AG tätig.

Bibliographic information

Industry Sectors
Pharma
Automotive
Chemical Manufacturing
Finance, Business & Banking
Consumer Packaged Goods
Engineering