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Arbeitsverpflichtungen und ihre steuertheoretische Beurteilung

  • Authors
  • Tim Lohse
Book

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-XX
  2. Pages 1-12
  3. Pages 146-230
  4. Pages 231-250
  5. Pages 251-254
  6. Back Matter
    Pages 255-291

About this book

Introduction

In vielen westlichen Ländern wurden im vergangen Jahrzehnt Sozialstaatsreformen umgesetzt, die auf eine Reduktion der Transferabhängigkeit Erwerbsloser zielten. Im Kern wurden Arbeitsverpflichtungen etabliert, d.h. die Gewährung eines Grundtransfers wurde abhängig gemacht von dem Ableisten einer gemeinnützigen Arbeit.

Tim Lohse stellt die Sozialpolitik in verschiedenen Staaten unter besonderer Berücksichtigung von Arbeitsverpflichtungen dar, welche im anglo-amerikanischen Schrifttum als Workfare bezeichnet werden. Durch Variation des Steuertheoriemodells nach Mirrlees leitet der Autor grundlegende Eigenschaften optimaler Steuer-Transfer-Systeme mit Arbeitsverpflichtungen her. Es zeigt sich, dass Arbeitsverpflichtungen durchaus Bestandteil solcher Systeme sein sollten, sofern die in ihrem Rahmen ausgeübten Tätigkeiten einen volkswirtschaftlichen Output generieren. Arbeitsverpflichtungen führen dann nicht nur zu einer Wohlfahrtssteigerung, sondern ermöglichen unter Umständen sogar eine Paretoverbesserung und sind zudem auch mit dem Konzept einer negativen Einkommensteuer (und damit letztlich eines Kombilohns) vereinbar. Die Grenzsteuersätze sind nicht-negativ, so dass sich aus steuertheoretischer Perspektive keine Rechtfertigung für den amerikanischen Earned Income Tax Credit ergibt.

Keywords

Arbeit Hartz Hartz-Reform Hartz-Reformen Optimalsteuertheorie Reformen Sozialpolitik Staat Steuer-Transfer-Systeme Steuertheorie Wirtschaftswissenschaft Wohlfahrt Wohlfahrtssteigerung Workfare internationaler Vergleich

Bibliographic information

Industry Sectors
Finance, Business & Banking