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Schmerzbehandlung in der Palliativmedizin

  • Günther Bernatzky
  • Reinhard Sittl
  • Rudolf Likar
Book

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-X
  2. Günther Bernatzky, Rudolf Likar
    Pages 13-16
  3. Gudrun Russ
    Pages 17-29
  4. Rudolf Likar, Günther Bernatzky
    Pages 31-37
  5. Marina Kojer
    Pages 39-46
  6. Hubert Hausmaninger
    Pages 51-62
  7. Wilfried Ilias
    Pages 93-112
  8. Hans-Werner Waclawiczek
    Pages 127-129
  9. Eberhard Klaschik
    Pages 131-154
  10. Günther Bernatzky, Rudolf Likar, Günther Bernatzky, Horst-Peter Hesse, Wolfgang Pipam, Bertram Disselhoff et al.
    Pages 155-181
  11. Ernst Rupacher
    Pages 193-198
  12. Klaus M. Schweiggl
    Pages 205-210
  13. G. Bernatzky, R. Sittl, R. Likar
    Pages 235-236
  14. Back Matter
    Pages 237-250

About this book

Introduction

Patienten, die unheilbar erkrankt sind, haben eine beschränkte Lebens­ erwartung: sie sind sich dessen bewusst, dass sie sterben müssen. Wir können ihnen aber die Trauerarbeit darüber, dass sie alles Irdische, was ihnen lieb und wertvoll war, verlieren werden, nicht abnehmen. Die einzige Hilfe, die wir ihnen geben können, ist, sie und ihre Angehörigen auf diesem Weg nicht allein zu lassen und sie zu begleiten. Es ist für einen Kranken von großer Bedeutung, zu wissen, dass er sowohl vom Arzt als auch der Vertrauens- und Bezugsperson in kontinuierlicher Weise beglei­ tet werden wird. Das Angebot einer derartigen Hilfe hilft dem Patienten, notwendige Trauerarbeit über das Verlorene zu leisten, um den Blick für das Verblie­ bene zu stärken. Zeit unseres Lebens haben wir bestimmte Bedürfnisse, deren Befriedi­ gung uns zufrieden und glücklich werden lässt. Wir haben damit unsere individuelle Lebensqualität Bei verschiedenen Krankheiten kommt es zur massiven Beeinträchtigung dieser Lebensqualität Manche Men­ schen sind allein, fühlen sich einsam und verlassen. Sie leiden unter dieser Isolation enorm. Ziel aller Therapiemaßnahmen muss stets eine Verbesserung der persönlichen Lebensqualität darstellen: Dabei geht es darum, körperliche Funktionen zu erhalten, Krankheitssymptome und Beschwerden zu lindern, Nebenwirkungen der Therapie zu behandeln sowie eine Substitution von Mangelernährung und vor allem eine ad­ äquate Schmerztherapie bzw. -linderung durchzuführen. Neben diesen medizinischen Notwendigkeiten müssen weitere Aspekte berücksichtigt und verbessert werden, wie die emotionale Befindlichkeit, Beziehungen und die soziale Situation und allgemein, die Qualität zwischenmensch­ licher Beziehungen.

Keywords

Aufklärung Aufklärungsgespräch Chirurgie Diagnostik Ethik Hospiz Klassifikation Lebensqualität Nebenwirkungen Schmerz Schmerzdiagnostik Schmerztherapie Strahlentherapie Trauer Tumorpatient

Editors and affiliations

  • Günther Bernatzky
    • 1
  • Reinhard Sittl
    • 2
  • Rudolf Likar
    • 3
  1. 1.Universität SalzburgSalzburgÖsterreich
  2. 2.Universität ErlangenErlangenDeutschland
  3. 3.LKH KlagenfurtKlagenfurtÖsterreich

Bibliographic information

Industry Sectors
Pharma
Health & Hospitals
Biotechnology
Consumer Packaged Goods
Engineering