Untersuchung des Rücksprühens an Modell-Elektrofiltern unter besonderer Berücksichtigung der mit dem Rücksprühen verbundenen, kurzseitigen Stromimpulse

  • Peter C. Winterhager

Part of the Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen book series (FOLANW, volume 1684)

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-5
  2. Peter C. Winterhager
    Pages 7-7
  3. Peter C. Winterhager
    Pages 8-9
  4. Peter C. Winterhager
    Pages 10-11
  5. Peter C. Winterhager
    Pages 12-21
  6. Peter C. Winterhager
    Pages 22-22
  7. Peter C. Winterhager
    Pages 23-24
  8. Peter C. Winterhager
    Pages 26-26
  9. Peter C. Winterhager
    Pages 27-27

About this book

Introduction

Elektrofilter dienen zur Abscheidung von festen und flüssigen Schwebeteilchen aus Gasen. Speziell bei der Abscheidung von festen Teilchen begrenzt der spe­ zifische elektrische Widerstand der abgeschiedenen Staubschicht die Wirksamkeit eines Filters. Der Widerstandsbereich, in dem eine Abscheidung mit normalen 4 10 Elektrofiltern möglich ist, liegt zwischen 10 und etwa 10 Qcm. Von besonderer 10 Bedeutung ist hierbei die obere Grenze von ~ 10 Qcm, weil sehr viele Stäube in diesem hochohmigen Bereich oder noch darüber liegen. Zur Abscheidung von Stäuben mit einem Widerstand über dieser kritischen Grenze können einerseits Spezialfilter mit getrennter Ionisations-und Abscheidezone verwendet werden, oder es kann durch eine Vorbehandlung des Gas-Staubgemisches der Widerstand unter den kritischen Wert gebracht werden. Als geeignete Vorbehandlung kommt z. B. das Eindüsen von Wasserdampf in den Gasstrom, die Abkühlung oder Erwärmung des zu reinigenden Gases in Frage. . Die Ursache für das Versagen der Elektrofilter bei sehr hochohmigen Stäuben ist das sogenannte Rücksprühen, das erstens die Überschlagspannung des Filters stark herabsetzt und zweitens durch Erzeugung zusätzlicher Ionen im Filterraum die Aufladung der Staubteilchen behindert. Da bei industriellen Anlagen der Staubwiderstand gewissen Variationen unterworfen ist, die durch Änderung der chemischen oder physikalischen Zusammensetzung des Staubes, durch Änderung des Wasserdampfgehaltes oder der Temperatur des Gases hervorgerufen werden, kommt es vor, daß der Widerstand zeitweise über der kritischen Grenze liegt und das Filter deswegen mit schlechtem Wirkungsgrad betrieben wird. Das schnelle und sichere Erkennen eines solchen ungünstigen Betriebszustandes ist die Vor­ aussetzung für eventuell zu treffende Gegenmaßnahmen und die Optimierung des Filterwirkungsgrades.

Keywords

Düse Elektrofilter Filter Indikator Industrie Kühlung Ladung Mischen Optimierung Physik Spannung Temperatur Vorbehandlung Widerstand Wirkungsgrad

Authors and affiliations

  • Peter C. Winterhager
    • 1
  1. 1.Institut für VerfahrenstechnikRhein.-Wesif. Techn. Hochschule AachenDeutschland

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-663-07383-3
  • Copyright Information Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 1966
  • Publisher Name VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-663-06470-1
  • Online ISBN 978-3-663-07383-3
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