Untersuchung des Schmiedevorganges in Hammer und Presse, insbesondere hinsichtlich des Steigens

  • Hans-Jochen Stöter

Part of the Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen book series (FOLANW, volume 848)

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-4
  2. Hans-Jochen Stöter
    Pages 5-8
  3. Hans-Jochen Stöter
    Pages 9-10
  4. Hans-Jochen Stöter
    Pages 10-21
  5. Hans-Jochen Stöter
    Pages 62-65
  6. Hans-Jochen Stöter
    Pages 66-70
  7. Hans-Jochen Stöter
    Pages 71-122
  8. Hans-Jochen Stöter
    Pages 123-133
  9. Back Matter
    Pages 135-136

About this book

Introduction

Der Umformvorgang in Hämmern und Pressen ist immer wieder Gegenstand von Rechnung und Versuch gewesen. Die älteren Arbeiten beschäftigen sich hauptsächlich mit dem freien Stauchen zwischen ebenen Bahnen und haben zum Ziel, den dabei auftretenden Formänderungswiderstand zu be­ bestimmen. Erst jüngere Arbeiten untersuchen die Umformung im Gesenk. Dabei stehen Fragen nach dem Arbeitsbedarf und dem besten Ausfüllen der Gravur im Vordergrund. Weil der Vorgang ziemlich verwickelt ist, blieben bis auf den heutigen Tag noch viele Fragen offen, denen nach­ zugehen Zweck dieser Arbeit ist. Die Auswertung der wichti~sten Ergebnisse der früheren Untersuchungen ließ erkennen, daß das reine Stauchen zwischen ebenen Bahnen am Umformen im Gesenk einen stärkeren Anteil hat als man zunächst annimmt. Im An­ fang wird der Rohling im Gesenk nur gestaucht, ohne in die Gesenkform gepreßt zu werden, und am Schluß der Umformung tritt abermals ein fast reiner Stauchvorgang auf; wenn nämlich bereits Grat ausgetreten ist, wird eben dieser Grat gestaucht, damit die aus ihm nach innen verdrängte Masse die Füllung des Hohlraums bewirkt. Für die Durchleuchtung des Gesamtvorganges mußte deshalb zunächst er­ neut das Stauchen untersucht werden. Entsprechend dem Stauchen zu Beginn der Umformung wurden Stauchversuche mit einem Durchmesser-Höhen­ verhältnis d /h < 1 angesetzt, während eine Versuchsreihe mit d/h> 1 o 0 dem Schmieden des Grates ähnelt. Hierbei wurde besonderer Wert auf das Messen der Druckspannungsverteilung an den Preßflächen gelegt, weil diese für die Beurteilung des anschließend untersuchten Steigens be­ deutungsvoll ist.

Keywords

Druck Fluss Pressen Stauchen Wärme

Authors and affiliations

  • Hans-Jochen Stöter
    • 1
  1. 1.Institut für Werkzeugmaschinen und UmformtechnikTechnische Hochschule HannoverDeutschland

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-663-04982-1
  • Copyright Information Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 1960
  • Publisher Name VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-663-03793-4
  • Online ISBN 978-3-663-04982-1
  • About this book
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