Die Straßen der Tiere

  • Editors
  • Heini Hediger

Part of the Die Wissenschaft book series (W, volume 125)

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages i-iii
  2. Heini Hediger
    Pages 1-3
  3. Heini Hediger
    Pages 4-18
  4. Fritz Walther
    Pages 19-25
  5. Fritz Walther
    Pages 26-45
  6. Wolfdietrich Kühme
    Pages 46-55
  7. Wolfgang Ullrich
    Pages 56-67
  8. F. Kurt, H. Kummer
    Pages 68-82
  9. F. Eisenberg
    Pages 83-101
  10. Hubert Roer
    Pages 102-119
  11. Dietland Müller-Schwarze
    Pages 120-133
  12. Josef Szijj
    Pages 134-147
  13. Heinz Wermuth
    Pages 148-161
  14. H. Heusser
    Pages 162-168
  15. Wolfgang Luther
    Pages 169-185
  16. Hubert Roer
    Pages 186-206
  17. Gerhard H. Schmidt
    Pages 207-250
  18. J. Lecomte
    Pages 251-255
  19. F. Schneider
    Pages 256-278
  20. H. Schaefer
    Pages 279-293

About this book

Introduction

Von Prof. Dr. Heini Hediger, Zürich Direktor des Zoologischen Gartens Wer vom Zoo aus Einblick nimmt in die rapide Entwicklung und in den gegen­ wärtigen Stand der Verhaltensforschung, muß den Eindruck gewinnen, daß oft am Einfachen und Naheliegenden vorbeigesehen wird und daß eher entfernte und komplizierte Probleme die Priorität in der Bearbeitung erhalten. Das scheint einem elementaren Wesenszug menschlicher Forschung überhaupt zu entsprechen. Noch bevor wir die höchsten Gebirge und die tiefsten Tiefen unseres Planeten, das Innerste von Kontinenten und Inseln (z. B. Brasilien, Neuguinea) oder die Pole einigermaßen kennengelernt haben, werden schon Vorstöße in den Weltraum und auf andere Planeten unternommen, und zwar mit gewaltigem Aufwand. Beschämend einfache Fragen der Primitiv-Zoologie unserer Erde sind hingegen heute noch unbeantwortet. So ist z. B. das Breitmaul-Nashorn (Ceratotherium simum) noch in keinem Zoo der Welt gezüchtet worden; dabei handelt es sich um eines der allergrößten Landtiere unserer Erde. Wir wissen heute noch nicht, ob es mit anderen Nashorn-Arten bastardiert werden kann, ob afrikanischer und indi­ scher Elefant, Gorilla und Schimpanse sich bastardieren lassen, ob die Giraffe schwimmen kann usw. Wenige Menschen haben eine Ahnung davon, daß der Blauwal (BaZaenoptera muscuZus) mit seinen 30 m Körperlänge und 120 Tonnen Gewicht der größte Zeitgenosse auf unserem Erdball ist - dreißig bis vierzig mal die Masse eines Elefanten - und gleichzeitig das größte Geschöpf, das jemals unseren Planeten bewohnt hat. Viel mehr Beachtung findet die Frage nach den Lebewesen auf anderen Himmelskörpern. Das ist symptomatisch für den Menschen und die von ihm betriebene Forschung.

Keywords

Ameisen Amphibien Bienen Enten Entwicklung Insekten Käfer Primaten Reptilien Termiten Tiere Vorzeit Vögel Wanderung Zoologie

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-663-02244-2
  • Copyright Information Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 1967
  • Publisher Name Vieweg+Teubner Verlag, Wiesbaden
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-663-00331-1
  • Online ISBN 978-3-663-02244-2
  • About this book