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Insolvenzverfahren bei Massearmut und Masseunzulänglichkeit

Chancen der Betriebsfortführung. Optimierung der Verfahrensergebnisse. Haftungsrisiken

  • Stefan Smid
  • Susanne Riedemann
Book

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-XXIII
  2. Stefan Smid, Susanne Riedemann
    Pages 1-19
  3. Stefan Smid, Susanne Riedemann
    Pages 21-30
  4. Stefan Smid, Susanne Riedemann
    Pages 31-81
  5. Stefan Smid, Susanne Riedemann
    Pages 83-107
  6. Stefan Smid, Susanne Riedemann
    Pages 109-132
  7. Stefan Smid, Susanne Riedemann
    Pages 133-145
  8. Stefan Smid, Susanne Riedemann
    Pages 161-168
  9. Stefan Smid, Susanne Riedemann
    Pages 169-185
  10. Stefan Smid, Susanne Riedemann
    Pages 187-190
  11. Stefan Smid, Susanne Riedemann
    Pages 213-244
  12. Back Matter
    Pages 279-302

About this book

Introduction

Dieses Buch beschäftigt sich mit Insolvenzfällen, bei denen die Insolvenzmasse zu einem Zeitpunkt der Verfahrensabwicklung allenfalls die Kosten des Insolvenzverfahrens deckt. Diese Lage tritt vielfach auf und gehört zu den Standardproblemen, mit denen sich Insolvenzverwalter und Berater auseinandersetzen müssen. Rechtsdogmatische Stimmigkeit und Praxisorientierung verbinden sich bei den vorgeschlagenen Lösungen.
Bei Eintritt der Massearmut – der Massebedürftigkeit gem. § 207 InsO oder der Masseunzulänglichkeit nach den §§ 208 ff. InsO - hat die höchstrichterliche Rechtsprechung das Verfahren von einer Notabwicklung hin zu einer besonderen Form der Insolvenzverwaltung mit dem Ziel entwickelt, dem Insolvenzverwalter eine optimale Verwertung der Masse zu ermöglichen und dabei seine Haftungsrisiken zu verringern. Dabei stehen die Risiken im Vordergrund, die bei einer Fortführung des insolvenzschuldnerischen Betriebes auftreten. Besonderes Augenmerk wird auf die Möglichkeiten einer Verfahrensgestaltung durch Insolvenzpläne nach § 210a InsO gelegt.

Die Massebedürftigkeit (Massearmut i.e.S.) gem. § 207 InsO wird in ihren Voraussetzungen und Rechtsfolgen für die Abwicklung des Verfahrens eingehend dargestellt und dabei insbesondere die Handlungsmöglichkeiten des Insolvenzverwalters beleuchtet.

Der Schwerpunkt der Darstellung liegt bei der Behandlung der Masseunzulänglichkeit gem. §§ 208 ff. InsO. Aus den dabei behandelten Fragen sind hervorzuheben:

  • Voraussetzungen der Anzeige der Masseunzulänglichkeit; Ermessen des Insolvenzverwalters bei der Wahl des Zeitpunktes der Anzeige
  • Prozessuale Wirkungen der Anzeige auf die Rechtsdurchsetzung der Massegläubiger
  • Probleme einer zweiten Masseunzulänglichkeit und deren Auswirkung auf die Rechtsstellung der Neumassegläubiger
  • Verjährung von Masseforderung nach Wiederherstellung der Massesuffizienz
  • Insolvenzpläne bei Masseunzulänglichkeit
  • Fragen der Haftung des Insolvenzverwalters: Verhältnis der Haftungstatbestände der §§ 60 und 61 InsO

Keywords

Insolvenzverwalter Masseunzulänglichkeit Arbeitsrechtliche Maßnahmen bei Masseunzulänglichkeit Verjährungshemmende Maßnahmen Fortdauer der Masseunzulänglichkeit Haftung des Insolvenzverwalters nach §61 und § 60 InsO Insolvenzpläne Masseunzulänglichkeit InsO Insolvenzordnung Massegläubiger Betriebsfortführung Insolvenzverwalter Massebedürftigkeit Zwangsvollstreckung Schuldrecht Insolvenzgläubiger Verbraucherinsolvenz Restschuldbefreiung Zahlungsunfähigkeit Insolvenzanfechtung

Authors and affiliations

  • Stefan Smid
    • 1
  • Susanne Riedemann
    • 2
  1. 1.Rechtswissenschaftliche FakultätChristian-Albrechts-Universität zu KielKielGermany
  2. 2.Prof. Dr. Pannen RechtsanwälteHamburgGermany

Bibliographic information

Industry Sectors
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