Psychologie der Sprache

  • Hans Hörmann

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-XII
  2. Hans Hörmann
    Pages 1-19
  3. Hans Hörmann
    Pages 20-32
  4. Hans Hörmann
    Pages 33-52
  5. Hans Hörmann
    Pages 53-83
  6. Hans Hörmann
    Pages 84-114
  7. Hans Hörmann
    Pages 115-140
  8. Hans Hörmann
    Pages 141-156
  9. Hans Hörmann
    Pages 174-184
  10. Hans Hörmann
    Pages 185-206
  11. Hans Hörmann
    Pages 229-245
  12. Hans Hörmann
    Pages 246-276
  13. Hans Hörmann
    Pages 356-358
  14. Back Matter
    Pages 359-395

About this book

Introduction

Im deutschen Sprachgebiet ist vor dreißig Jahren ein Werk der Sprachpsychologie erschienen, welchem klassische Gültigkeit gebührt: Kar! B ÜHLERS " Sprachtheorie" . Die politischen Ereignisse haben dieses Werk um seine volle Wirkung gebracht. Die Psychologie in Deutschland wandte sich insgesamt wieder von der empiristischen Grundhaltung ab, welche - von FECHNER und WUNDT bis zur Gestaltpsychologie - der Motor ihrer großen Lei­ stungen gewesen war. Auf diese Weise wurde die Sprachpsychologie bei uns in starkem Maße rein geisteswissenschaftlich orientiert. Das konnte um so leichter geschehen, als das geheimnisvolle Phä­ nomen der Sprache zur Mystifikation und zur Verwendung eines Prestige­ induzierenden Stils geradezu herausfordert. Was in deutscher Sprache beispielsweise über das Problem der Bedeutung geschrieben wurde, ist weithin durch die Tatsache geprägt, daß "bedeutend" einen positiven Wert, eine Anerkennung impliziert ("ein bedeutender Mensch"). Die Auswirkung dieser merkwürdigen Synonymie auf Philosophie, Anthropo­ logie und Psychologie ist ein amüsantes Exempel der Richtigkeit WHoRFscher Thesen. Die Möglichkeit, in der Sprache über die Sprache spekulieren zu können, ist der Entwicklung der Sprachpsychologie nicht günstig gewesen. Aus der allgemeinen Stagnation hebt sich lediglich das monumentale Werk von KAINZ heraus, das 1940 zu erscheinen be­ gann, jetzt beim ersten Halbband des 5. Bandes angelangt ist und mit der Akribie eines Handbuchs sozusagen die abschließende Summe der BÜHLERSehen Epoche der Sprachpsychologie zieht.

Keywords

Anerkennung Bundesrepublik Deutschland Deutschland Einfluss Erkennung Gestalt Gestaltpsychologie Kommunikation Philosophie Prestige Psycholinguistik Psychologie Psychologie der Sprache Sprache Sprachpsychologie

Authors and affiliations

  • Hans Hörmann
    • 1
  1. 1.Psychologisches Institut der UniversitätFreien Universität Berlin1 Berlin 41Deutschland

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-662-25119-5
  • Copyright Information Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1967
  • Publisher Name Springer, Berlin, Heidelberg
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-662-23135-7
  • Online ISBN 978-3-662-25119-5
  • About this book