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Protozoologie

  • Karl G. Grell

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-VIII
  2. Karl G. Grell
    Pages 1-2
  3. Karl G. Grell
    Pages 2-11
  4. Karl G. Grell
    Pages 11-121
  5. Karl G. Grell
    Pages 121-150
  6. Karl G. Grell
    Pages 150-227
  7. Karl G. Grell
    Pages 227-229
  8. Karl G. Grell
    Pages 230-273
  9. Karl G. Grell
    Pages 273-307
  10. Karl G. Grell
    Pages 307-321
  11. Karl G. Grell
    Pages 321-342
  12. Karl G. Grell
    Pages 342-356
  13. Karl G. Grell
    Pages 356-455
  14. Karl G. Grell
    Pages 455-501
  15. Back Matter
    Pages 502-511

About this book

Introduction

Innerhalb des Tierreichs werden die Protozoen als besonderes Unterreich den vielzelligen Tieren (Metazoen) an die Seite gestellt. Ungeachtet dieser hohen systematischen Bewertung gehören sie jedoch nicht zu den Lebewesen, welche allgemein bekannt sind. Infolge ihrer Einzelligkeit stellen sie meistens kleine Organismen dar, die nur mit Hilfe des Mikroskops sichtbar gemacht werden können. Wenige Formen, wie die ausgestorbenen Nummuliten, erreichten eine Größe von mehreren Zentimetern. Trotz ihrer Kleinheit spielen die Protozoen im Haushalt der Natur eine be­ deutende Rolle. Die zur Photosynthese befähigten Flagellaten bilden die Urnah­ rung des Lebens überhaupt. Die Kalk- und Kieselskelete der frei schwebenden Foraminiferen und Radiolarien sinken in einem ständigen Regen auf den Meeres­ boden herab, an dessen Aufbau sie wesentlich beteiligt sind. Ganze Gesteins­ schichten, wie die Kreide, der Grünsandstein und Fusulinenkalk sind auf diese Weise entstanden und im Laufe der Erdgeschichte zu hohen Gebirgen aufgetürmt worden. Die Schalen vieler Foraminiferenarten kommen außerdem in erdölhalti­ gen Schichten vor und werden als Leitformen zur Kennzeichnung dieser Schichten verwendet. Für den jlfenschen haben manche Protozoen als Schmarotzer eine unmittelbare Bedeutung. Wenn auch von den etwa 25 Arten, welche im Menschen nachgewiesen wurden, die meisten keine pathogene Wirkung entfalten, so rufen doch einige ge­ fährliche Krankheiten wie die Amöbenruhr, die Schlafkrankheit und die Malaria hervor.

Keywords

Bewegung Erdöl Ernährung Fortpflanzung Krankheiten Meere Morphologie Pathogen Pathogene Protozoen Sexualität Synthese Tierreich Verhalten Zoologie

Authors and affiliations

  • Karl G. Grell
    • 1
  1. 1.Zoologischen Instituts der UniversitätTübingenDeutschland

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-662-12841-1
  • Copyright Information Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1968
  • Publisher Name Springer, Berlin, Heidelberg
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-662-12842-8
  • Online ISBN 978-3-662-12841-1
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