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Der makroskopische Aufbau des Großhirns

Qualitative und quantitative Untersuchungen an den Gehirnen des Menschen, der Delphinoideae und des Elefanten

  • Herbert Haug
Conference proceedings

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages ii-5
  2. Herbert Haug
    Pages 7-10
  3. Herbert Haug
    Pages 10-10
  4. Herbert Haug
    Pages 10-16
  5. Herbert Haug
    Pages 17-18
  6. Herbert Haug
    Pages 18-38
  7. Herbert Haug
    Pages 38-54
  8. Herbert Haug
    Pages 54-61
  9. Herbert Haug
    Pages 62-63
  10. Herbert Haug
    Pages 63-65
  11. Back Matter
    Pages 65-70

About these proceedings

Introduction

Der Mensch ist in der Lage, durch seine geistige Leistungsfähigkeit seine Umwelt umzugestalten. Das können die Tiere nicht. Das Organ, das für die geistige Leistungsfähigkeit verantwortlich ist, ist das Gehirn. Es wäre daher zu erwarten, daß das menschliche Gehirn eine deutliche Sonderstellung innerhalb der Lebewesen besitzt. Bisher war es jedoch nicht möglich, morphologische Tat­ bestände im Gesamtaufbau des Gehirns zu finden, die die gegenüber den Tieren besonders hohe Intelligenz des Menschen hätten voll befriedigend erklären können. Um dies deutlich zu machen, sind in Tabelle 1 die Körper- und Gehirn­ gewichte von Säugetieren zusammengestellt, die die Situation exemplarisch be­ leuchten. Wir können uns auf die Säuger beschränken, da nur bei ihnen eine für höhere tierische Intelligenz entsprechende Gehirnentwicklung stattgefunden hat, und nur bei ihnen eine echte neocorticale Großhirnrinde entwickelt wurde. Für den Vergleich sind solche Arten ausgewählt worden, die innerhalb aller Mammalia oder ihrer Familien die größten und kleinsten Gehirne besitzen. Der Mensch hat mit einem mittleren Gehirngewicht von 1300--1500 g zwar ein großes Gehirn, aber es gibt Lebewesen, die größere Gehirne aufweisen. Von den land­ lebenden Tieren hat der Elefant ein etwa 3--4mal größeres Gehirn. Bei den \Valen gibt es eine ganze Anzahl von Arten, die ein höheres Gehirngewicht als der Mensch besitzen. Das größte Gehirn aller Lebewesen ist beim Pottwal zu finden; es erreicht knapp 10 kg (Jacobs und Jensen, 1964; Gihr und Pilleri, 1969b).

Keywords

Grosshirns Leistungsfähigkeit Säuger Untersuchung

Authors and affiliations

  • Herbert Haug
    • 1
  1. 1.Anatomisches Institut der UniversitätNeue UniversitätKielDeutschland

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-662-11450-6
  • Copyright Information Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1970
  • Publisher Name Springer, Berlin, Heidelberg
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-540-05081-0
  • Online ISBN 978-3-662-11450-6
  • Series Print ISSN 0301-5556
  • Series Online ISSN 2192-7065
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