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Psychologie des Kinderspiels

Die Bedeutung des Spiels als Lebensform des Kindes, seine Funktion und Wirksamkeit für die kindliche Entwicklung

  • Hans Mogel

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-XVII
  2. Hans Mogel
    Pages 1-2
  3. Hans Mogel
    Pages 3-40
  4. Hans Mogel
    Pages 81-140
  5. Back Matter
    Pages 189-207

About this book

Introduction

Nur wenige Tätigkeiten des Menschen haben so viele, so ein­ seitige und so widersprüchliche Beschreibungen hervorgerufen wie das kindliche Spiel. Auch die Versuche, das Kinderspiel zu erklären, sind vielschichtig. Keiner dieser Versuche kann für sich beanspruchen, der einzig zutreffende Ansatz zu sein. Ei­ gentlich ist das Kinderspiel nach wie vor ein faszinierendes Rätsel. Kaum meint man die Lösung zu haben, schon tun sich neue Abgründe der Unwissenheit auf. Warum ist das so? Wie kann man es ändern? Können wir Wesen und Sinn des Kinder­ spiels erkennen? Unsere Versuche einer ernsthaften und nachvollziehbaren Erklärung des Kinderspiels können nur Erfolg haben, wenn wir das Spielen als eine zentrale Lebensform des Kindes be­ greifen, beschreiben und zu erklären versuchen. Das Leben selbst, die kindliche Beziehung zur Wirklichkeit und die per­ sönlichen Entwicklungspotentiale des Kindes verschmelzen im Spiel zu einem einheitlichen Geschehen mit vielen Gesichtern. Bleiben wir dabei, uns von jenem Gesicht des Spiels einverneh­ men zu lassen, das einer bestimmten unserer theoretischen Vorstellungen darüber entspricht, liegen wir vermutlich schon falsch. Das kindliche Spiel lebt aus sich selbst heraus und ist nur von da aus zu begreifen. Aber dieses Aus-sich-selbst-her­ aus-Leben ist bunt und überraschungsreich, wie das kindliche Leben überhaupt. Wir müssen uns auf die kindlichen Lebens­ verhältnisse einlassen, wenn wir zum Verständnis einer zentra­ len Lebensform des Kindes, wie sie sein Spiel darstellt, gelan­ gen wollen.

Keywords

Entwicklung Erleben Kinderspiel Persönlichkeit Psychologie Spiel Verhalten kindliche Entwicklung

Authors and affiliations

  • Hans Mogel
    • 1
  1. 1.Fakultät Pädagogik, Philosophie, PsychologieOtto-Friedrich-Universität BambergBambergBundesrepublik Deutschland

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-662-09574-4
  • Copyright Information Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1991
  • Publisher Name Springer, Berlin, Heidelberg
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-540-54257-5
  • Online ISBN 978-3-662-09574-4
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