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Geschichte des mestizischen Europas

Vermischung als Leitkategorie europäischer Geschichtsschreibung

  • Helge Wendt

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-VIII
  2. Helge Wendt
    Pages 1-15
  3. Helge Wendt
    Pages 17-42
  4. Helge Wendt
    Pages 43-57
  5. Helge Wendt
    Pages 155-160
  6. Back Matter
    Pages 161-176

About this book

Introduction

Die Geschichtswissenschaft in Europa, so hat es den Anschein, gestaltet ihre Methodologie aus einer Abgrenzung gegenüber nicht-europäischen Tendenzen und verpasst damit die Chance, ihren eigenen Reichtum zu verdeutlichen und neue Argumente in einem globalisierten Diskursfeld einbringen zu können. Es ist an der Zeit, die europäische Geschichte als eine Vielzahl von Vermischungsprozessen zu verstehen, die durch Europas Teile und durch die globale Eingebundenheit des Kontinents seit der Antike stattgefunden haben. Und obwohl diese historische Leitkategorie verneint, verdrängt und verschwiegen wurde, sollten Historikerinnen und Historiker es wagen, genau diese Verbindungen und Vermischungen zu erforschen und neue Beispiele zu finden.
 
Der Inhalt
Vorrede.- Perspektiven europäischer Geschichte.- Kolonialgeschichte und Métissage.- Geschichtsschreibung eines mestizischen Europas.- Für ein Forschungsprogramm eines mestizischen Europas.- Ausblick: Vermischungsforschung.

Die Zielgruppen
Dozierende und Studierende der Geschichtswissenschaften
 
Der Autor 
Dr. Helge Wendt ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter des MPI für Wissenschaftsgeschichte und des DFG-geförderten Sonderforschungsbereichs 980 „Episteme in Bewegung“.

Keywords

Globalgeschichte Mestizierung Historiographie Europäische Geschichte Europa

Authors and affiliations

  • Helge Wendt
    • 1
  1. 1. Max-Planck-Institut für WissenschaftsgeschichteBerlinGermany

Bibliographic information