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© 2018

Shitstorms

Der Zusammenprall digitaler Kulturen

Book

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-VI
  2. Christian Stegbauer
    Pages 1-32
  3. Christian Stegbauer
    Pages 33-55
  4. Christian Stegbauer
    Pages 57-66
  5. Christian Stegbauer
    Pages 67-77
  6. Christian Stegbauer
    Pages 79-100
  7. Christian Stegbauer
    Pages 101-118
  8. Christian Stegbauer
    Pages 119-134
  9. Christian Stegbauer
    Pages 135-162
  10. Christian Stegbauer
    Pages 163-166
  11. Back Matter
    Pages 167-175

About this book

Introduction

Shitstorms sind erst durch das Internet möglich geworden. Der massenhafte Protest geht mit Schmähungen und Unflätigkeiten einher. Ein Shitstorm kann Personen und Institutionen treffen, selbst wenn sie alles richtig machen. Das Buch erklärt, wodurch das Phänomen des Shitstorms entsteht – durch die Aufladung von Wut in Internetforen, die keine anderen Meinungen zulassen. Hier entstehen eigene Kulturen mit kruden Welt- und Feindbildern. Bei bestimmten Anlässen entlädt sich der aufgestaute Zorn. Es geht nur um Protest und nicht um eine Auseinandersetzung – das ist das Gegenteil von dem, wie das Internet eigentlich gedacht war. Wie entstehen Gebiete mit einheitlichen Weltbildern? Wie werden viele Menschen für den Protest mobilisiert? Wer beteiligt sich eigentlich und was sind die Gründe dafür? Kann man die Härte der Auflehnung abmildern? Der Autor erklärt die Probleme an anschaulichen Beispielen und beantwortet die Fragen auf der Basis sozialwissenschaftlicher Regeln und empirischer Daten.

Der Inhalt
Kulturen im Konflikt •Wie Shitstorms funktionieren • Randbedingungen: Medieneigenschaften • Aufladung und Entladung: Filterbubble, Echokammer und das Aufeinandertreffen verschiedener Kulturen • Strukturbedingungen für Shitstorms • Der Shitstorms: Das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen • Drei Reaktionsmöglichkeiten und ihre Konsequenzen • Die Anatomie eines Shitstorms. Strukturen und mikrokulturelle Wirkungen der Diffusion von Xenophobie 

Der Autor
Prof. Dr. Christian Stegbauer lehrt am Institut für Soziologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Keywords

Shitstorm Digitale Medien Echokammer Filterbubble Medienimanenz Soziale Kontexte Mediale Kontexte Hassmails Mikrokulturen

Authors and affiliations

  1. 1.Goethe-Universitat Frankfurt am MainFrankfurtGermany

About the authors

Prof. Dr. Christian Stegbauer lehrt am Institut für Soziologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Bibliographic information

  • Book Title Shitstorms
  • Book Subtitle Der Zusammenprall digitaler Kulturen
  • Authors Christian Stegbauer
  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-658-19955-5
  • Copyright Information Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018
  • Publisher Name Springer, Wiesbaden
  • eBook Packages Social Science and Law (German Language)
  • Softcover ISBN 978-3-658-19954-8
  • eBook ISBN 978-3-658-19955-5
  • Edition Number 1
  • Number of Pages VI, 175
  • Number of Illustrations 5 b/w illustrations, 10 illustrations in colour
  • Topics Popular Social Sciences
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Reviews

“... Das sehr verständlich geschriebene Buch richtet sich offensichtlich an eine breitere Öffentlichkeit und an Studierende. Es stellt nicht nur eine mögliche soziolo-gische Thematisierung von Shitstorms dar, sondern ist zugleich eine Einführungin strukturalistische Internetforschung und sozialer Netzwerkanalyse anhand diesesPhänomens gegenwärtiger digitaler Kultur ...” (Matthias Wieser, in: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 72, 2020)

“... Der Band bietet einen fundierten und leicht verständlichen Überblick über die Entstehung von kulturkonflikten im Internet. ... Die Publikation eignet sich sowohl für sozialwissenschaftlich interessierte Leserinnen und Leser als auch für Einsteigerinnen und Einsteiger in das Fachgebiet. ... Stegbauers Werk bietet sowohl Forschenden als auch Einsteigenden eine fundierte Orientierungshilfe zu den im internet auftretenden Effekten und Bedingungen, die zu einem Shitstorm führen können.” (merz Zeitschrift für Medienpädagogik, Jg. 62, Heft 3, Juni 2018)