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Thematisierungsweisen guter Arbeit

Eine empirische Untersuchung im Feld der Kinder- und Jugendwohngruppenarbeit

  • Cora Herrmann
Book

Part of the Kasseler Edition Soziale Arbeit book series (KESAR, volume 3)

Table of contents

About this book

Introduction

Cora Herrmann untersucht, wie sich SozialarbeiterInnen aus dem Bereich der Kinder- und Jugendwohngruppenarbeit gegenüber neuen Steuerungsweisen der Kinder- und Jugendhilfe verhalten. Damit stellt sie die Frage, ob und wie aktuelle, im Kontext gewandelter wohlfahrtsstaatlicher Arrangements entstandene Thematisierungsweisen „guter Arbeit“ Effekte in der alltäglichen Arbeit generieren, dort fort- und/oder umschrieben werden. Zu ihren Ergebnissen gehört, dass sich die interviewten SozialarbeiterInnen gegenüber den gewollten Veränderungen als machtlos präsentieren. Zugleich enthalten ihre Berichte Beschreibungen von Distanzierungs-, Begrenzungs-, Aneignungs- und Gestaltungsweisen. Diese Ergebnisse können als ein empirischer Beleg dafür gelesen werden, dass SozialarbeiterInnen sowohl als „hergestellte“ als auch im Handeln „herstellende“ Subjekte gelten können.

Der Inhalt
  • Stränge der Thematisierungen guter Arbeit
  • Praktiken der Unterwerfung und Gestaltungen
  • Marktpraktiken und deren kritische Kommentierung
  • Standardisierende Praktiken und deren Begrenzung
  • Praktiken der Orientierungen am „Individuum“

Die Zielgruppen
  • Dozierende und Studierende aus dem Feld der Kinder- und Jugendhilfe und der Sozialen Arbeit
  • PraktikerInnen der Kinder- und Jugendhilfe

Die Autorin
Dr. Cora Herrmann ist Referentin für Jugendforschung und -politik im Jugendpfarramt in der Nordkirche, Arbeitsstelle Hamburg.

Keywords

Kinder- und Jugendhilfe Qualitätsdebatte Experteninterview Wohlfahrtsstaat Heim

Authors and affiliations

  • Cora Herrmann
    • 1
  1. 1.HamburgGermany

Bibliographic information