Risse im Raum

Erinnerung, Gewalt und städtisches Leben in Lateinamerika

  • Anne Huffschmid

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-9
  2. Anne Huffschmid
    Pages 11-33
  3. Anne Huffschmid
    Pages 35-88
  4. Anne Huffschmid
    Pages 315-374
  5. Anne Huffschmid
    Pages 443-467
  6. Back Matter
    Pages 469-487

About this book

Introduction

Wie schreiben sich soziale Erinnerungsprozesse in urbane Topografien ein? Welche Räume und Imaginarios werden dabei generiert, welche Konflikte und „Risse“ entstehen? Wie koexistieren Ausnahmeorte, die an staatlichen Terror erinnern, mit dem städtischen Alltagsleben? Diesen Fragen geht die Monografie nach, die sich am Beispiel zweier lateinamerikanischer Megastädte, Mexiko-Stadt und Buenos Aires, mit der raumproduzierenden Macht öffentlicher Erinnerung befasst. Dabei werden Konzepte einer kulturwissenschaftlichen Stadt- und Erinnerungsforschung mit einem Set aus Raum- und Bildlektüren, ethnografischen Erkundungen und Diskursanalysen zu einer „dichten analytischen Erzählung“ verknüpft. In Anlehnung an die konzeptuelle Losung history takes place, mit der der Kulturhistoriker Karl Schlögel für eine raumbewusste Historie und eine historische Raumforschung plädiert, heißt es für die Studie: memory takes place.

Der Inhalt
Werkzeugkasten.- Memoria in den Megastädten: Szenarien, Diskurse, Kontexte.- Ausnahmeorte im städtischen Alltag: Raumlektüren.- Verkörperungen.- Das Wissen der Bilder und die Erinnerung: Bildlektüren

Die Zielgruppen
Kulturwissenschaftler/innen und Stadtforscher/innen sowie Experten und Interessierte in den Feldern Erinnerungskultur und Fotografie

Die Autorin
Dr. Anne Huffschmid ist Kulturwissenschaftlerin und Autorin. Sie lehrt und forscht derzeit am Lateinamerika-Institut der FU Berlin.

Keywords

Soziale Erinnerungsprozesse Südamerika Urbane Räume

Authors and affiliations

  • Anne Huffschmid
    • 1
  1. 1.FU BerlinBerlinGermany

Bibliographic information