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Zur Ätiologie und Nosologie endogener depressiver psychosen

Eine genetische, soziologische und klinische Studie

  • Jules Angst

Part of the Monographien aus dem Gesamtgebiete der Neurologie und Psychiatrie book series (MONOGRAPHIEN, volume 112)

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-VII
  2. Jules Angst
    Pages 1-3
  3. Jules Angst
    Pages 3-4
  4. Jules Angst
    Pages 4-6
  5. Jules Angst
    Pages 6-9
  6. Jules Angst
    Pages 10-11
  7. Jules Angst
    Pages 11-31
  8. Jules Angst
    Pages 31-42
  9. Jules Angst
    Pages 42-55
  10. Back Matter
    Pages 106-118

About this book

Introduction

Unter den endogenen Psychosen sind die manischen und depressiven Psychosen im Vergleidt zur Schizophrenie bedeutend weniger erforscht. Die Gründe dafür sind vielfältig: Die eher vernachlässigten affektiven Erkrankungen sind vielleicht seltener, sie heilen in der Regel ab und belasten somit die Sozietät und die psychiatrischen Kliniken weniger, sie faszinieren nicht durch eine besonders schillernde, widersprüdt­ liche und rätselhafte Symptomatik und schließlich sind manische und endogen depres­ sive Erkrankungen gewissen psychotherapeutischen Bemühungen wegen ihrer größe­ ren Umweltstabilität weniger zugänglich. Obwohl auch innerhalb der modernen Pharmakotherapie endogener Psychosen vorerst die neuroleptische Behandlung der Schizophrenie völlig im Vordergrund gestanden hatte, begann sich doch in den letzten acht Jahren seit der Entwicklung von Antidepressiva die Aufmerksamkeit wachsend auf die endogenen Depressionen zu richten. Dies ist um so mehr zu begrüßen, als man sich doch ernstlich fragt, ob gewisse Probleme, welche sich auch bei der Schizo­ phrenie stellen, sidt nicht besser am einfacheren Objekt, nämlich an den endogenen Depressionen und Manien, studieren lassen. Die Klinikaufnahmen von endogenen Depressionen und Manien sind in den letz­ ten zehn Jahren in der Schweiz ständig gewachsen. Nach dem statistischen Jahrbuch der Schweiz von 1964 nahmen die Ersteintritte wegen manisch-depressivem Krank­ sein in den Jahren 1950-1961 von 352 auf 651 Patienten, das heißt um 85%, zu. Im gleichen Zeitraum sanken die Aufnahmen wegen Schizophrenie von 1511 auf 1337 (-11%).

Keywords

Angst Antidepressiva Aufmerksamkeit Depression Endogene Psychose Pharmakotherapie Psychose Psychosen Schizophrenie Symptomatik endogener depressiver Psychosen

Authors and affiliations

  • Jules Angst
    • 1
  1. 1.Psychiatrischen Universitätsklinik BurghölzliZürichSchweiz

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-642-88741-3
  • Copyright Information Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1966
  • Publisher Name Springer, Berlin, Heidelberg
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-540-03620-3
  • Online ISBN 978-3-642-88741-3
  • Series Print ISSN 0376-0464
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