Advertisement

Entwicklungspolitik

Grundlagen — Probleme — Aufgaben

  • Martin Kaiser
  • Norbert Wagner

Part of the Hintergründe book series (HINTERGRUENDE, volume 10)

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-10
  2. Martin Kaiser, Norbert Wagner
    Pages 11-14
  3. Martin Kaiser, Norbert Wagner
    Pages 15-80
  4. Martin Kaiser, Norbert Wagner
    Pages 81-132
  5. Martin Kaiser, Norbert Wagner
    Pages 133-188
  6. Martin Kaiser, Norbert Wagner
    Pages 189-267
  7. Martin Kaiser, Norbert Wagner
    Pages 269-383
  8. Back Matter
    Pages 384-392

About this book

Introduction

In den Entwicklungsländern leben gegenwärtig etwa 3,5 Milliarden Menschen, das sind fast drei Viertel der Weltbevölkerung. Bis zum Jahr 2000 - also in weniger als vierzehn Jahren - wird diese Zahl auf etwa 4,8 Milliarden angewachsen sein, was dem jetzigen Stand der Weltbevölkerung entspricht. Gleichwohl wird den ent­ wicklungspolitischen Fragen noch immer keine angemessene Beachtung ge­ schenkt. Dies mag darin begründet sein, daß Entwicklungspolitik auf unterschied­ lichen Ebenen, z. B. national und international, praktiziert wird, daß Entwick­ lungspolitik ein schwieriges Unterfangen ist und häufig nicht zu den gewünschten Ergebnissen führt, daß die weltweite entwicklungspolitische Zusammenarbeit ein kaum zu durchschauendes Geflecht aus unterschiedlichen Sachzusammenhängen, Zielsetzungen und Realisierungschancen darstellt. Unser Buch versucht, dieses Geflecht zu entwirren und dem Leser Orientierungshilfen zu geben. Wegen der Vielschichtigkeit der weltweiten Verflechtungen werden die einzelnen Sachverhalte aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet. Hohes Bevölke­ rungswachstum zum Beispiel ist ein typisches Kennzeichen der Entwicklungslän­ der und wird folglich als Problemfeld (Kapitel I) dargestellt. Andererseits kann eine starke Überbevölkerung auch Ursache von Unterentwicklung (Kapitel II) sein, weshalb Familienpolitik zu einem wichtigen Bestandteil der Eigenanstren­ gungen der Entwicklungsländer (KapitelllI) werden muß. Diese Eigenanstren­ gungen können von den Industrieländern (Kapitel IV) in Form von Entwicklungs­ projekten unterstützt werden. Gemeinsam mit diesen direkten Einflußmöglichkei­ ten der Länder selbst und ihrer Partnerländer spielen die internationalen Wirt­ schaftsbeziehungen (Kapitel V) eine bedeutsame Rolle. Entwicklungspolitik kann auch auf dieser Ebene ansetzen. Außenhandel und Kapitaltransfer besitzen einen großen Einfluß auf den Wohlstand eines Landes.

Keywords

Einkommen Internationale Wirtschaftsbeziehungen Preise Wachstum Wirtschaftsordnung

Authors and affiliations

  • Martin Kaiser
    • 1
  • Norbert Wagner
    • 1
  1. 1.Abteilung WirtschaftswissenschaftenSüdasien-Institut der Universität HeidelbergHeidelbergDeutschland

Bibliographic information

Industry Sectors
Pharma
Biotechnology
Finance, Business & Banking
Oil, Gas & Geosciences