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Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-XX
  2. K. Klinga
    Pages 1-28
  3. K. Klinga, M. Kaufmann
    Pages 29-37
  4. M. Kaufmann, H. Schmid, K. Klinga
    Pages 39-46
  5. W. Schmidt, J. Hendrik
    Pages 95-117
  6. L. Kiesel, T. Rabe, B. Runnebaum
    Pages 119-149
  7. B. Runnebaum, T. Rabe
    Pages 151-199
  8. I. Gerhard, U. Heinrich
    Pages 201-238
  9. U. Heinrich, I. Gerhard
    Pages 239-276
  10. T. Rabe, B. Runnebaum
    Pages 277-326
  11. B. Runnebaum, T. Rabe
    Pages 327-383
  12. P. Scheidel, H. Hepp
    Pages 385-395
  13. C. Maier, V. Herms
    Pages 419-437
  14. I. Gerhard, B. Runnebaum
    Pages 489-547
  15. H. Junkermann
    Pages 549-561
  16. T. Rabe, B. Runnebaum
    Pages 563-611
  17. K. von Werder
    Pages 613-623
  18. T. Rabe, G. Leppien, B. Runnebaum
    Pages 625-644
  19. R. Ziegler, H. W. Minne
    Pages 645-659
  20. G. Leppien, T. Rabe
    Pages 661-677
  21. B. Runnebaum, Th. v. Holst, T. Rabe
    Pages 679-699
  22. Back Matter
    Pages 701-708

About this book

Introduction

Zu Beginn dieses lahrhunderts wurden die ersten Grundlagen der gynlikologi­ schen Endokrinologie durch Knauer sowie insbesondere durch Halban in Wien und durch Fraenkel in Breslau geschaffen. Sie experimentierten mit Ovarial- und Plazentatransplantaten und beobachteten Wirkungen, die von Stoffen aus diesen Geweben ausgehen mul3ten. Halban kann somit als Be­ grunder der Plazentaendokrinologie und Fraenkel als Entdecker der Corpus­ luteum-Funktion gelten. Entscheidende Beitrlige zur gynlikologischen Endo­ krinologie lieferten spliter Zondek und Aschheim in Berlin, die Hypophysen­ gewebe transplantierten und durch ovarielle Reaktionen bereits zwei Hypo­ physenhormone postulierten. Sie entwickelten auch den ersten brauchbaren Schwangerschaftstest. In den folgenden lahren waren mehrere Forschergrup­ pen mit der Strukturaufkllirung von Sexualhormonen beschliftigt. So wurden 1929 Ostron, 1930 Ostriol und 1934 Progesteron in der chemischen Struktur aufgekllirt. Fast zur selben Zeit begann die klinische Anwendung der Sexual­ hormone durch C. Kaufmann, der durch Ostrogengaben das atrophische Endometrium einer ovarektomierten Frau zur Proliferation und durch Gelb­ korperhormone zur sekretorischen Umwandlung brachte. Die klinische An­ wendung von synthetischen Sexualhormonen begann mit der chemischen Synthese von AthinylOstradiol und Athinyltestosteron durch Inhoffen und Hohlweg 1938. Mit diesen Substanzen standen oral hochwirksame Steroide zur Verfiigung. Diese fruhe und rasante Entwicklung der gynlikologischen En­ dokrinologie wurde durch den Zweiten Weltkrieg beendet; nur miihsam liel3 sie sich nach Kriegsende in Deutschland wieder aufbauen. Die Einfiihrung der neuen Methodik als Grundlage fUr den Aufbau einer experimentellen und klinischen Endokrinologie ging vorwiegend von deutschen Forschem aus, die im Ausland ausgebildet wurden.

Keywords

Endokrinologie Endometrium Hormon Hormone Hypophyse Plazenta Schwangerschaft gynäkologische Endokrinologie steroid

Authors and affiliations

  • Benno Runnebaum
    • 1
  • Thomas Rabe
    • 1
  1. 1.Abteilung Gynäkologische EndokrinologieFrauenklinik der Universität HeidelbergHeidelbergDeutschland

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-642-71568-6
  • Copyright Information Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1987
  • Publisher Name Springer, Berlin, Heidelberg
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-642-71569-3
  • Online ISBN 978-3-642-71568-6
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