Advertisement

Benzodiazepine

Rückblick und Ausblick

  • H. Hippius
  • R. R. Engel
  • G. Laakmann
Conference proceedings

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-XIV
  2. S. Kanowski
    Pages 131-138
  3. H. Heimann
    Pages 154-157
  4. H. J. Freund
    Pages 180-185
  5. A. Struppler, E. Haasis, H. Riescher
    Pages 186-194
  6. P. Clarenbach, W. Fröscher
    Pages 195-202
  7. A. Doenicke
    Pages 203-213
  8. H. Stoeckel, P. M. Lauven, H. Schwilden, H. Murday
    Pages 214-225
  9. Back Matter
    Pages 253-257

About these proceedings

Introduction

In allen klinischen Disziplinen der Medizin werden Benzodiazepine therapeutisch eingesetzt. Diese Entwicklung war nicht vorauszusehen, als vor 25 Jahren das erste Benzodiazepin-Derivat (Chlordiazepoxid) als "Ataraktikum", als "Tran­ quilizer" in der Psychiatrie eingeführt wurde. Inzwischen gehören die zahlreichen Benzodiazepine und wirkungsähnliche, strukturverwandte Pharmaka weltweit zu den am häufigsten verordneten Arznei­ mitteln. Das ursprüngliche Indikationsgebiet der Benzodiazepine bei psychiatri­ schen Patienten - die sogenannte Anxiolyse - ist längst nur noch ein Teilbereich der vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten für dieses Arzneimittel. In einigen Indikationsgebieten (z. B. als Schlafmittel) haben die Benzodiazepine inzwischen ältere Medikamente (z. B. Barbiturate) völlig zu Recht sehr weitgehend verdrängt. Das Urteil über Nutzen und Risiken der Benzodiazepine hat sich in den letzten Jahren immer wieder einmal geändert. Jetzt sind die Meinungen oft so kontrovers, daß Benzodiazepine im Widerstreit völlig unterschiedlicher Ansichten stehen. Das hängt damit zusammen, daß man aus verschiedenen Perspektiven zu durchaus divergierenden Ansichten kommen kann. So wird der in der Praxis tätige Arzt womöglich anders urteilen als der Kliniker; der Nervenarzt kann zu einem anderen Urteil kommen als die Ärzte anderer Fachdisziplinen; der Anästhesist, der Suchtexperte, der klinische Pharmakologe, der Schlafforscher, der Epileptologe, der Psychotherapeut und der Toxikologe haben oft weit voneinander abweichende, manchmal sogar völlig konträre Ansichten über die therapeutische Bedeutung der Benzodiazepine - über deren Nutzen und deren Risiko. Aber nicht nur die verschiedenen fachlichen Perspektiven können zu unter­ schiedlichen Ansichten führen; auch aus der Perspektive eines einzelnen Fachs haben sich innerhalb der vergangenen 25 Jahre immer wieder neue, sich durchaus wandelnde Einschätzungen der Benzodiazepine ergeben.

Keywords

Angst Antidepressiva Depression Kinder- und Jugendpsychiatrie Neuroleptika Panik Pharmakokinetik Pharmakologie Psychiatrie Schlaf Schlafstörung Syndrom Tranquilizer Wechselwirkung

Editors and affiliations

  • H. Hippius
    • 1
  • R. R. Engel
    • 1
  • G. Laakmann
    • 1
  1. 1.Psychiatrische Klinik der Universität MünchenMünchen 2Germany

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-642-70621-9
  • Copyright Information Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1986
  • Publisher Name Springer, Berlin, Heidelberg
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-540-15634-5
  • Online ISBN 978-3-642-70621-9
  • Buy this book on publisher's site
Industry Sectors
Pharma
Chemical Manufacturing
Health & Hospitals
Biotechnology
Consumer Packaged Goods