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© 2013

Handbuch Humanitäre Hilfe

  • Jürgen Lieser
  • Dennis Dijkzeul

Benefits

  • Grundlegende Einführung in das Politik- und Handlungsfeld Humanitäre Hilfe

  • Vorbereitungslektüre für Auslandseinsätze von Fachkräften

  • Verknüpfung von wissenschaftlicher Präzision und Interdisziplinarität bei gleichzeitig anschaulicher Darstellungsweise

Book

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-XXVII
  2. Jürgen Lieser, Dennis Dijkzeul
    Pages 1-5
  3. Theorie und Grundlagen

    1. Front Matter
      Pages 7-7
    2. Jürgen Lieser
      Pages 9-28
  4. Das humanitäre System

    1. Front Matter
      Pages 75-75
    2. Dennis Dijkzeul, Dieter Reinhardt
      Pages 77-103
    3. Andrea Binder, Alexander Gaus, Claudia Meier
      Pages 105-126
    4. Lioba Weingärtner, Ralf Otto
      Pages 127-146
    5. Katharina Behmer
      Pages 157-170
    6. Markus Moke, Maria Rüther
      Pages 171-182
  5. Humanitäre Hilfe in der Praxis

    1. Front Matter
      Pages 183-183
    2. Thorsten Klose
      Pages 185-209
    3. Peter Schmitz
      Pages 223-251
  6. Qualität in der humanitären Hilfe

    1. Front Matter
      Pages 271-271
    2. Manuela Roßbach
      Pages 273-293

About this book

Introduction

Menschen, die infolge von Gewaltkonflikten oder Naturkatastrophen in eine humanitäre Notlage geraten sind, benötigen Hilfe. Diese ethische Selbstverständlichkeit hat mit der Gründung des Roten Kreuzes vor mehr als 150 Jahren einen institutionellen Rahmen bekommen. 
Seitdem ist die humanitäre Hilfe, also das organisierte und professionelle Helfen in humanitären Krisen und Katastrophen, stark gewachsen. Humanitäre Organisationen sind fast weltweit aktiv.
In der Praxis erweist sich die humanitäre Hilfe als eine große Herausforderung. Hilfsorganisationen stehen unter einem hohen Erwartungs- und Zeitdruck: Sie sollen schnell, effektiv und reibungslos Hilfe zum Überleben leisten. Die Hilfe soll unparteiisch, neutral und nachhaltig sein und sich allein an den Bedürfnissen der betroffenen Menschen orientieren. Staatliche Geber, private Spender und auch die Hilfeempfänger verlangen Rechenschaft über den sinnvollen Einsatz der Hilfsgelder. 
Seit Jahren nehmen Naturkatastrophen in Zahl und Umfang zu. Gewaltkonflikte entwickeln sich zu chronischen Krisen mit einer Kriegswirtschaft, die es schwieriger macht, die Betroffenen zu unterstützen. Die Helferinnen und Helfer sehen sich konfrontiert mit zunehmend komplexeren Notlagen, divergierenden Geberinteressen, politischer Einflussnahme und konkurrierenden Hilfsangeboten. Sie geraten zwischen die Fronten und werden Opfer von gewaltsamen Übergriffen. Auch Missbrauch und politische Instrumentalisierung kommen vor. 
Dieses Buch trägt zu einem besseren Verständnis von humanitären Krisen und ihren Folgen bei. Es zeigt, wie sich die humanitäre Hilfe in einem internationalen System entwickelt hat und wie die verschiedenen Akteure ihre Rolle definieren und ausfüllen. Es zeigt auch, wie schwierig es ist, dem hohen ethischen Anspruch an unparteiische und von politischen Interessen unabhängige Hilfe gerecht zu werden. 
Die Autorinnen und Autoren – Vertreter von Hilfsorganisationen und Wissenschaft – zeigen aus unterschiedlichen Perspektiven auf, wie humanitäre Hilfe zwischen Anspruch und Wirklichkeit versucht, dem weltweit wachsenden Hilfebedarf gerecht zu werden.

Keywords

Hilfsorganisationen Humanitäre Hilfe Humanitäres Völkerrecht Katastrophenmanagement Naturkatastrophen

Editors and affiliations

  • Jürgen Lieser
    • 1
  • Dennis Dijkzeul
    • 2
  1. 1.WittnauGermany
  2. 2.Institut für Friedenssicherungsrecht undRuhr-Universität BochumBochumGermany

Bibliographic information

Industry Sectors
Law

Reviews

Aus den Rezensionen:

 

“... bietet eine umfassende Einführung in Theorie und Praxis der humanitären Hilfe ... einem ausführlichen Glossar zentrale Begrifflichkeiten erläutert ... erhält man die unterschiedlichsten Perspektiven auf mannigfaltige Themen der humanitären Hilfe, die in diesem Buch äußerst reflektiert besprochen werden.“ (Karoline Hausmann, in: Südwind-Magazin, April 2014, Heft 4, S. 38)