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© 2011

Reproduktion von Ungleichheit durch Arbeit und Familie

  • Editors
  • Peter A. Berger
  • Karsten Hank
  • Angelika Tölke
  • Zur Entstehung von Ungleichheit

Book

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-6
  2. Arbeit, Familie und die (Re-)Produktion sozialer Ungleichheit

    1. Angelika Tölke, Karsten Hank, Peter A. Berger
      Pages 7-19
  3. Intergenerationale Transfers und Unterstützungsleistungen

    1. Front Matter
      Pages 21-21
    2. Christian Deindl, Bettina Isengard
      Pages 23-47
    3. Thomas Leopold, Thorsten Schneider
      Pages 49-72
    4. Claudia Vogel, Harald Künemund, Martin Kohli
      Pages 73-92
    5. Thomas Leopold, Marcel Raab
      Pages 93-119
    6. Andreas Klärner, Sylvia Keim
      Pages 121-144
  4. Prekäre Lebenslagen – Staatliche Steuerung versus individuelle Bewältigung

    1. Front Matter
      Pages 145-145
    2. Max Wolf, Wolfram Backert
      Pages 147-169
    3. Petra Buhr, Johannes Huinink
      Pages 201-233
  5. Familiale Lebenslage und Lebenschancen von Kindern

    1. Front Matter
      Pages 235-235
    2. Steffen Hillmert
      Pages 279-300
    3. Marcel Erlinghagen, Friedrich Scheller
      Pages 301-325
  6. Back Matter
    Pages 327-333

About this book

Introduction

Eine wesentliche Erkenntnis der Ungleichheitsforschung bezieht sich darauf, dass bei der Analyse sozialer Ungleichheit nicht das einzelne Individuum, sondern auch der Haushalt und die Familie in den Blick genommen werden müssen. Familien sind mächtige Instanzen lebenslanger intergenerationaler Solidarität. Die sozialen Netzwerke einzelner Familienmitglieder stellen soziales Kapital auch für alle anderen Familienmitglieder dar; Bildung, Einkommen und Status der Eltern sind wesentliche Ressourcen für die Kinder. Diejenigen, die bereits in ihrer Kindheit und Jugend bessere individuelle Startpositionen hatten, sind auch im Erwachsenenalter im Vorteil. Diejenigen, die Kinder haben, verfügen in höherem
Alter über Unterstützungsressourcen. All diesen gesellschaftlich erwünschten Transfers, Ressourcen und der Familiensolidarität stehen jedoch – zumindest potenziell – unerwünschte Folgen für die Sozialstruktur, für die Reproduktion und möglicherweise Zunahme gesamtgesellschaftlicher Ungleichheit gegenüber. Der vorliegende Band möchte einen Beitrag zur Klärung zumindest einiger in diesem Zusammenhang relevanter Fragestellungen leisten.

Keywords

Arbeit Armut Einkommensarmut Erbschaft Lebenschancen Prekariat Soziale Ungleichheit Sozialstruktur Soziologie

About the authors

Dr. Peter A. Berger ist Professor für Soziologie an der Universität Rostock.
Dr. Karsten Hank ist Professor für Soziologie an der Universität zu Köln.
Dr. Angelika Tölke ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Jugendinstitut, München.

Bibliographic information

  • Book Title Reproduktion von Ungleichheit durch Arbeit und Familie
  • Editors Peter A. Berger
    Karsten Hank
    Angelika Tölke
  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-531-94117-2
  • Copyright Information VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, Wiesbaden 2011
  • Publisher Name VS Verlag für Sozialwissenschaften
  • eBook Packages Humanities, Social Science (German Language)
  • Softcover ISBN 978-3-531-17638-3
  • eBook ISBN 978-3-531-94117-2
  • Edition Number 1
  • Number of Pages , 331
  • Number of Illustrations 27 b/w illustrations, 0 illustrations in colour
  • Topics Sociology, general
    Social Structure, Social Inequality
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Reviews

"Der Sammelband ist uneingeschränkt nicht nur für Professionelle und thematisch Interessierte, sondern auch für Studierende sozialwissenschaftlicher BA-/MA-Studiengänge zu empfehlen - allen voran mit Bezug auf die Lernmodule: Sozialstrukturanalyse, soziale Ungleichheit und Familiensoziologie bzw. Soziologie (intergenerationeller) sozialer Beziehungen." www.socialnet.de, 19.01.2012