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Drogenkonsum und -kontrolle

Zur Etablierung eines sozialen Problems im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts

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About this book

Introduction

Verbreiteter Drogenkonsum gehört in das populäre und wissenschaftliche Bild der Weimarer Republik: es heißt, in den 1920er Jahren habe eine 'Drogenwelle' Deutschland überrollt. Annika Hoffmann zeigt, wie sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Deutung des nicht-medizinischen Konsums von Opiaten und Kokain als soziales Problem etablierte und welche Folgen dies für die Konsumenten hat. Die Autorin setzt sich intensiv mit historischen Quellen auseinander und zeigt am problematisierenden Diskurs der Zeitgenossen, wie sich der heute hegemoniale Blick auf Drogen entwickelte und welche Schlussfolgerungen daraus für den Umgang mit Drogen und ihren Konsumenten heute gezogen werden können.

Keywords

Drogenpolitik Kritik Soziale Arbeit Soziale Kontrolle Soziale Probleme

About the authors

Dr. Annika Hoffmann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung in Stuttgart.

Bibliographic information

  • Book Title Drogenkonsum und -kontrolle
  • Book Subtitle Zur Etablierung eines sozialen Problems im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts
  • Authors Annika Hoffmann
  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-531-94045-8
  • Copyright Information VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, Wiesbaden 2012
  • Publisher Name VS Verlag für Sozialwissenschaften
  • eBook Packages Humanities, Social Science (German Language)
  • Softcover ISBN 978-3-531-17994-0
  • eBook ISBN 978-3-531-94045-8
  • Edition Number 1
  • Number of Pages , 331
  • Number of Illustrations 7 b/w illustrations, 0 illustrations in colour
  • Topics Social Work
    Education, general
    Social Sciences, general
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Reviews

"Das vorliegende Buch ist Pflichtliteratur für alle, die sich ernsthaft mit Drogenpolitik beschäftigen - sei es im internationalen oder im nationalen Rahmen." www.socialnet.de, 29.03.2012

"Annika Hoffmanns legt mit ihrer empirischen Untersuchung eine hervorragende Arbeit vor, der das Potential zugesprochen werden kann, mit Blick auf kommende Forschungen im Bereich der (historisch orientierten) Problemsoziologie Vorbildwirkung zu entfalten." www.socialnet.de, 13.02.2012